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Archive for the 'Wahl' Category

Das Finanzdebakel in Leipzig! …und keiner war schuld von CDU, SPD und Linken?

Montag, September 14th, 2009

Hallo meine Besucher,

wie aktuell zu bewundern ist, geht das Parteiengezerre von CDU, SPD und Linken weiter und große Probleme der Stadt werden für den Bundestagswahlkampf ausgeschlachtet!

Schöwetter -haushalt eingestürzt!Mit dem Schönwetterhaushalt von der Finanzbürgermeisterin Kudla (CDU) hat es angefangen! Sie rechnete sich einfach die Zahlen wie in einem Kartenhaus zusammen. Warnungen, das eine Wirtschaftskrise nicht vor Leipzig halt machen würde, hat die Finanzbürgermeisterin nicht hören wollen. Bereits im Dezember 2008 wurde durch andere kommunalpolitische Akteure gegenüber Kudla schriftlich kundgetan, dass ihrer Einschätzung nach der damals noch vorliegende Haushaltsplanentwurf 2009, die  weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise unberücksichtigt lässt und es sich hierbei um einen „Schönwetter“ -Haushalt handelt. Die im Haushaltsplanentwurf enthaltenen Zahlen hinsichtlich der Steuereinnahmen hielten wir für zu optimistisch angesetzt und forderten die Kämmerin deshalb auf, die Steuereinnahmen vorsorgehalber ebenfalls nach unten zu korrigieren.

In Zahlen:

  • dieses Jahr voraussichtlich 20 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen als geplant
  • 2010  ein Haushaltsdefizit von bis zu 86 Millionen Euro prognostiziert

Das Sie ein viertel Jahr nach der Kommunalwahl erst mit der Wahrheit kommt, ist typisch für die CDU in Leipzig, denn das hätte zur Kommunalwahl und Landtagswahl erhebliche Stimmen gekostet.

Die Linke in Leipzig, hat schnell den Schuldigen gefunden. Hier wird der Bund beschuldigt an diesem Debakel schuld zu sein. Eine Gemeindefinanzreform hätte dies verhindern können. Für mich bleibt das doch sehr fraglich, denn waren es nicht auch die Linken, die mit dem Sozialticket ohne jegliche Gegenfinanzierung den Haushalt schwer belastet haben? Verstehen Sie mich nicht falsch, sicher bin ich für wichtige Verbesserung der sozialen Lage der Bürger in Leipzig aber diese dürfen nur auf soliden Füßen stehen. Mit der ansteigender Arbeitslosigkeit wird das für den Stadthaushalt wohl mehr kosten in Zukunft bringen. Die Linke verrät Ihnen nicht wo in Zukunft das Geld dafür herkommen soll und ruft nach mehr Geld vom Bund. Aus meiner sicht machen es sich die Damen und Herren Stadträte der Linken hier ein bisschen einfach! Denn auch der Arbeitnehmer muss doch das Geld erst einmal verdienen was die Linke in Schulden der zukünftigen Generationen aufbürdet.

Nicht gespart in wirtschaftlich besseren Zeiten!In wirtschaftlich besseren Zeiten waren die Mehrheitsfraktionen der alten Ratsversammlung von CDU, SPD und Linken nicht bereit zu sparen. Von einer vollständigen Überprüfung des Stadthaushaltes sind alle drei Parteien weit entfernt. Ich denke in einigen Etats, ist die Verteilung ungerecht und die Parteien leben auch über unsere Verhältnisse! Da CDU,SPD und Linke hier Ihren eigenen Lobbyisten auf die Füße treten müssten, ist wohl vermutlich der Grund dafür.

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

Das Feindbild, das Vorbild und das Selbstbild der Leipziger Nazis!

Freitag, September 11th, 2009

Neonazis in DeutschlandImmer wieder bestehen NPD-Kader darauf, die wahren Demokraten zu sein: Statt der bundesrepublikanischen „Bevölkerungsdemokratie“ streben sie allerdings eine „deutsche Volksdemokratie“ an.

Angebliche Mächte zur Vernichtung DeutschlandsDabei dient die Bundesrepublik als Feindbild: der bürgerlich-parlamentarische Rechtsstaat ist für sie eine von den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges auf erzwungene Ordnung mit dem Zweck, das „deutsche Volk“ zu vernichten.

Den Neonazis erscheinen nicht nur die etablierten Politiker, sondern jeder nicht-nationalistische politische Mensch wahlweise als Marionette oder als Kollaborateur mit den „fremden Mächten“.

NPD & Co wollen zurück in die Vergangenheit!Dem Gegenüber stellen die Nazis ihre Vorstellung von ihrem Deutschland und fordern unter dem Motto „Recht auf Zukunft“ dieses Recht für ihre Vorstellungen ein. Selten finden sich konkretere Vorschläge zum „zeitgemäßen und volksgemeinschaftlichen System“; die „Freien Kräfte“ definieren ihre Idee eines „nationalen Sozialismus“ über das historische Vorbild des Nationalsozialismus. Es verbirgt sich also wenig Neues hinter dem „zeitgemäßen“, nämlich die Hoffnung auf einen Führer, auf eine homogene, am Ende alle vermeintlichen Feinde ausschließende Volksgemeinschaft. Es bedeutet nichts weiter als Gewalt, nämlich das ständige „Ausschalten“ neuer „Volksschädlinge“!

 Der „ungetrübte Blick in die Vergangenheit“ soll dabei helfen, das historische Vorbild als „zeitgemäßes“ System wieder denkbar zu machen und dieses dem Feindbild Bundesrepublik entgegenzusetzen.

Auschwitz nicht wahr? Nur erfunden?Dafür unterscheiden Neonazis in bekannter Manier immer wieder zwischen „guten“ und „schlechten“ Seiten des NS-Systems. Hierbei wird versucht, die „schlechten“ Seiten „der Vergangenheit“ als kleine „Betriebsunfälle“ zu verharmlosen, oder in verschwörungstheoretischer Manier wird behauptet die westlichen Demokratien hätten sie hervorgerufen bzw. im Nachhinein erfunden.

Der Staat, respektive das Volk, müsse frei sein, nicht seine Bürger. Begriffe wie Freiheit und Demokratie beziehen sich also im NS-Diskurs immer auf das Kollektiv. Die Umdeutung und Übernahme dieser Begriffe ist eine diskursive Strategie, um sich öffentlich als freiheitlich und demokratisch zu gerieren. Dahinter steht jedoch ein Mechanismus zur Disziplinierung des Individuums: die Volksgemeinschaft, die einen angeblichen kollektiven Volkswillen impliziert. Das Individuum habe sich bei den Nazis gefälligst in den Dienst des Volkes zu stellen, wer das Volk ist, was für das Volk das beste sei und was es will, legen selbstverständlich die Nazis oder ihre „Führer“ fest. Individualität und Eigenständigkeit haben in der Naziideologie keinen Platz.„Freie Kräfte“, „Autonome Nationalisten“, „Nationale Sozialisten“, wie auch immer sie sich nennen: Nazistische Gruppierungen möchten modern sein. Doch ihre Texte zeigen: Sie sind es höchstens äußerlich. Ihre Ideologie entspringt dem historischen Vorbild des Nationalsozialismus.

 
Gesicht zeigen ,gegen das Braune Gesindel!Ihr Denken ist rassistisch, chauvinistisch, autoritär und   antiemanzipatorisch. Ihre Vorstellungen von Volk und Volkskörper bedeuten Gewalt – gegen „äußere“ wie „innere“ Feinde. Und dies bekommen vermeintlich Nicht-Deutsche, aktive Nazigegner und andere tagtäglich zu spüren.

Auch in schwiegrigen Zeiten und der nicht immer leichten Wahlentscheidung im demokratischen Rechtsstaat, bleibt aber die Demokratie, die Garantie für Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben! Deshalb bitte ich Sie, auch Ihr Wahlrecht in Anspruch zu nehmen und solch einer Ideologie keinen Platz  mehr in Deutschland  zu lassen. MitMachPolitik Markus Kowollik

es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

Ordnung und Sicherheit durch Räte, Referate oder Abteilungen im Rathaus?

Donnerstag, September 10th, 2009

Fast wöchentliche Mutwillige Zerstörung der Haltestellen in Grünau (Jupiterstraße)In Zeiten wachsender sozialer Unsicherheit ist das Thema Kriminalität oftmals Blitzableiter für alle möglichen Ängste der Bevölkerung. Doch dieses Thema verlangt weder Dramatisierung noch Verharmlosung, sondern einen realistischen Umgang! Steigender Vandalismus ist ein Beispiel für die Ratlosigkeit von CDU,SPD und Linken in Leipzig.

Denn man muss sich doch nicht wundern wenn, Jugendzentren geschlossen werden, Polizeireviere weggespart werden. Der Anlaufpunkt für alle, die Straße ist. Verfehlte Arbeitsmarktpolitik  und Wirtschaftspolitik von CDU, SPD und Linke in Leipzig haben zur Verschärfung der Lage von Sicherheit in den letzten fünf Jahren kommunalpolitischer Verantwortung, als  Mehrheitsfraktionen in der Ratsversammlung, beigetragen.

Ansprechpartner PolizeiUm Straftaten wirksam zu begegnen, setzte ich mich für eine stärkere  Polizeipräsenz in Leipzig und im Stadtteil Grünau ein. Ich stehe, für die Beibehaltung des bewährten Einsatzes von Revierpolizisten als „Ansprechpartner vor Ort“. Das heißt auch, dass wir wieder ein Polizeirevier in Grünau brauchen. Bei der Zusammenarbeit von Polizei und kommunalen Ordnungsbehörden bleibt eine klare Aufgabenteilung, aber eine Intensivierung der Zusammenarbeit ist unabdingbar.

Um Präventiv für Sicherheit zu sorgen müssen soziale Angebote, wie Freizeittreffs, Kreativzentren, soziokulturelle Zentren gefördert werden. Damit diese Angebote auch wahrgenommen werden, müssen wir in Zukunft in Erfahrung bringen, was die Bedürfnisse unserer Bürger, also von Ihnen, sind. Immer stärkerer Abbau birgt Gefahren!

  • Was wünscht sich die Jugend?
  • Was wünschen sich die Arbeitssuchenden während der Arbeitslosigkeit wenn keine Arbeitsstelle zu finden ist?
  • Wie stellen sich unsere Senioren ein soziales Miteinander vor?

Fragen die in den nächsten Monaten dringend geklärt werden müssen. Durch Bürgerbefragungen in der Stadt und Grünau selber, an Ständen, ist dies zu realisieren. Ich denke wir brauchen nicht immer mehr Räte, Referate oder neue Abteilungen im Rathaus. Die Antworten finden wir dort wo wir Bürger leben! Die neuen Stadträte müssen nur mutig genug sein auch zu Fragen. Das beste ist, das Fragen nicht ein mal etwas kostet außer vielleicht Papier, Kugelschreiber und Zeit für uns Bürger.

Leider waren die Stadträte der vergangenen Ratsversammlung nicht dazu bereit oder durch ideologische Grabenkämpfe, mehr als einen Aufsichtsratsposten und Doppelmandate verhindert.

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

Wann gibt man der Jugend endlich Rechte in der Ratsversammlung?

Dienstag, September 8th, 2009

Hallo alle meine Besucher,

ich hab in den letzten zwei Tagen an einem Workshop teilgenommen, wo es um Zivilcourage ging. Das besondere daran war, dass es sich um ein Projekt handelt, wo junge Menschen sich für andere junge Menschen einsetzen. Ein tolles Erlebnis, was mir sehr viel spaß gemacht hat. Dann bin ich auf den Gedanken gekommen, wie es mit unserer Jugend eigentlich kommunalpolitisch aussieht.

Jugendliche die einen Jugendrat habenIn der Leipziger Kommunalpolitik standen Ihre Bedürfnisse nicht auf der Agenda! Bedauerlich wie ich finde wenn man daran denkt, das unsere Jugend die Verantwortungsträger von Morgen sind! Es sind zwar Anläufe gemacht worden aber ein Jugendrat ist bis heute nicht zu finden. CDU, SPD und Linke sind als Mehrheitsfraktionen in der alten Ratsversammlung leider tatenlos geblieben! Ich denke, das muss in den kommenden Monaten unbedingt in der Ratsversammlung besprochen werden und endlich die ersten Schritte gegangen werden!

Warum einen Jugendrat?

Unsere Jugendlichen  brauchen ein Sprachrohr!
Es ermöglicht den Jugendlichen, Verantwortung zu tragen und mit politischen Rechten und Pflichten umzugehen. Über ihn können die Jugendlichen zu Themen Stellung nehmen, eigene Ideen verwirklichen und dadurch aktiv an der Zukunft der Gemeinde mitwirken.

Viele andere Kommunen haben längst reagiert und Ihre Jugend eingebunden. Dort  machen Sie mit, diskutieren mit und entscheiden mit!

Ist es denn nicht wichtig für uns in Leipzig, das unsere Jugend,

  • Demokratie, soziales Verhalten lernen und praktizieren als Verantwortungsträger von Morgen?
  • zu politischer Aktivität angespornt wird?
  • eine Möglichkeit bekommt Ihre Interessen zu vertreten?
  • zwischen Jung und Alt in Politik und Kultur, von uns gefördert wird?
  • Ihre Meinung in laufende und geplante politische und kulturelle Geschäfte eingebracht wird?
  • Projekte im Rahmen eines eigenen Budgets realisieren können?
  • politische und kulturelle Veranstaltungen für ein vorwiegend jugendliches Publikum selbst durchführen können?

Es ist dringend nötig aus meiner Sicht, denn wer von uns hat noch nie etwas über Flatratesaufen, Komatrinken und Entfremdung aus der Gesellschaft unserer Jugend durch die neue Technologie des Internets gehört? Ärzte schlagen sogar schon Alarm!

Plenum eines JugendratesWir dürfen nicht wegschauen sondern müssen näher hinschauen, denn die Jugend ist unsere Zukunft!

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

Steht in diesem “offenen Brief” nicht genau das, was viele von uns denken?

Freitag, September 4th, 2009

Unser Rathaus

Offener Brief
Brief an die Mitglieder des Stadtrates von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Leipzig

Sehr geehrte Mitglieder des Stadtrates,

am 7. Juni haben die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Sie in den neuen Stadtrat gewählt. Wir gratulieren Ihnen zu dieser Wahl.

Sie werden die Geschicke der Stadt in schwierigen Zeiten in Ihre Hände nehmen. In Sorge um die Entwicklung, die Leipzig in der jüngeren Vergangenheit genommen hat, wenden wir, die Unterzeichner dieses Briefes, uns heute an Sie.

Wo stehen wir, wo steht Leipzig heute?

Leipzig hatte nach der Wende einen Spitzenplatz im Wettbewerb der Standorte inne. Die Stadt war selbstbewusst, attraktiv und anziehend für ihre Einwohner und Zuwanderungswillige, Investoren und Medien.

Davon ist viel verloren gegangen.

Leipzig fällt im Wettbewerb zurück. Die Stadt wird immer mehr in Zusammenhang mit Pannen und Problemen, immer weniger mit Erfolg, Solidität und Attraktivität gebracht. Marketing, Verkaufsrhetorik und das Beschwören der vormals errungenen Erfolge überdecken längst nicht mehr schwindende Substanz und Perspektive, Vertrauensverlust der Stadt und nachlassende Dynamik der Stadtentwicklung.

Leistungsträger wenden sich ab.

Die politische Kultur in der Stadt hat ein beklagenswertes Niveau erreicht.

Um dieser fatalen Entwicklung entgegen zu wirken ist eine gründliche und schonungslose Analyse des derzeitigen Status der Lage der Stadt erforderlich. Auf dieser Grundlage müssen realistische, ehrgeizige und nachvollziehbare Ziele formuliert werden.

Gemeinwohl vor Parteiinteresse

Leipzig ist eine stolze und weltoffene Stadt. Ehrgeiz, Fleiß und Beharrlichkeit sind Vorzüge, die unsere Stadt immer auszeichneten.

Viel ist in den letzten Jahren seit der Wende erreicht worden. Es ist damals gelungen, an die Traditionen der Bürgerstadt Leipzig anzuknüpfen und eine eigene, überregional wahrnehmbare politische Kultur zu schaffen.

Das ist nicht mehr so.

Diese politische Kultur wurde ohne Not und Zwang ersetzt durch Parteiengezänk, Geschacher um Posten und Personen. Dass man in Leipzig sofort nach der Wahl – statt über Sachfragen – darüber berät, wer denn in Zukunft mit wem oder auch gegen wen und um welchen Preis Politik machen könne, ist nicht Teil der Lösung, sondern ein wesentlicher Teil des Problems.

Dabei ist aus dem Blickfeld geraten, dass Leipzig trotz des Erreichten in vielen Bereichen noch immer Nachholbedarf hat. Dieser kann nur verringert werden, wenn wir uns wieder anspruchsvolle und vor allem gemeinsame Ziele stellen.

Andere Standorte schlafen nicht, der Ostbonus, der uns oft geholfen hat, ist nicht mehr zeitgemäß und schon lange verbraucht. Nur wenn wir auf die Überholspur zurückfinden, fallen wir nicht zurück!

Konsequenz, Klarheit und Transparenz Nicht mit Mittelmaß abfinden

Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, aber auch von Wirtschaft, Kapital und Medien in das Handeln von Politik und Verwaltung ist ein Pfund, das leicht verloren gehen kann und schwer zurück zu gewinnen ist.

Wir glauben, dass in Leipzig in den letzten Jahren viel von diesem Kapital aufgezehrt wurde. Das Verfahren (nicht nur das Ergebnis!) der gescheiterten Stadtwerkeprivatisierung und der Umgang mit dem erfolgreichen Bürgerbegehren, die unerfreulichen Vorgänge um die Beigeordnetensuche und die Opernintendanz haben dem Ansehen der Stadt geschadet.

Nur durch ein konstruktives Miteinander von Rat und Verwaltung, aber auch mit allen, die Verantwortung für diese Stadt tragen und übernehmen wollen, kann dieses Kapital zurück gewonnen werden. Handwerklich „saubere“ Arbeit, Transparenz und Konsequenz in Verwaltungshandeln und Politik sind dafür Voraussetzungen.

Auch wenn es oft unbequem und anstrengend ist: finden Sie sich nicht mit mittelmäßigen Lösungen ab und fordern Sie dies auch von der Stadtverwaltung und allen, die Verantwortung für diese Stadt tragen.

Aktiv die Zukunft gestalten…

…kann nur der, der bereit ist „altes Denken und Handeln“ abzulegen, bürokratische Sichtweisen und politisches Lagerdenken zu vergessen und neuen Ideen Raum zu geben. Werden Sie aktiv, zeigen Sie Mut und Entschlossenheit und treffen Sie klare Entscheidungen.

Lassen Sie parteitaktische Spielchen beiseite und überwinden Sie persönliche Animositäten.

Leipzig war schon immer eine „Bürgerstadt“, nutzen Sie den engagierten Bürgerwillen. Wir sind dazu bereit.

Ich schließe mich den Verfassern dieses “offenen Briefes” uneingeschränkt an! Genau aus diesen Gründen, bin ich im Juni angetreten für ein Mandat in der Ratsversammlung.

Viele dieser Stadträte hatten, in der Vergangenheit, lange Zeit bürgernahe Kommunalpolitik zu machen und haben viel Zeit mit ideologischen Grabenkämpfen vertan.

MitMachPolitik Markus Kowollik

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

“Was ist unsere Zukunft, unsere Kinder, der alten Ratsversammlung wert?”

Dienstag, September 1st, 2009

Hallo meine Besucher,

heute möchte ich ein trauriges Beispiel kommunalpolitischen Selbstherlichkeit des OBM Jung und der alten Ratsversammlung berichten.

Kongresshallen sind für OBM Jung (SPD) und der alten Ratsversammlung wichtiger als die  Sanierung von Schulen und Straßen! In der Vergangenen Woche beschloss nun der alte Stadtrat die Zweckentfremdungspläne des OB! Ich bin sehr bestürzt, dass der Stadtrat hier nicht den Riegel vorgeschoben hat! Ich habe mehrere Schulen unserer Stadt besucht und erschreckende Zustände vorgefunden.

Fenster die nicht mehr geöffnet werden können wegen Unfallgefahr! Fenster durch die kaum noch das Sonnenlicht dringt! Kaum noch benutzbare WC`s

Von Anfang an habe ich darauf hingewiesen das die Bildung einen höheren Stellenwert in der Zukunft bekommen muss! Als nun die Bundesregierung das Konjunkturpaket II auf den Weg gebracht hat war ich davon überzeugt, das hier in Leipzig erhebliche Mängel in den Bildungseinrichtungen abgestellt werden würden. Ich konnte allerdings nicht ahnen, dass der Oberbürgermeister andere Pläne verfolgt. Als bekannt wurde das der OBM erhebliche Mittel für die Kongresshalle einsetzen möchte konnte ich das kaum glauben. Ich habe dafür immer keine Notwendigkeit gesehen ohne einen Investor! Im April dieses Jahres,  ging ich darauf hin zur Bürgersprechstunde des Oberbürgermeisters um von den unhaltbaren Zuständen zu berichten und Ihn davon zu überzeugen das dies nicht der richtige Einsatz der Mittel ist!

PHTO0330 Fingergroße Spalten über der Eingangstür! (auch im Winter) Stinkender Kanal in der Dusche

Bevor es damals zur Fragestunde für die Bürger kam, erläuterte der Oberbürgermeister noch einmal die Entscheidung der Ratsversammlung über die Verteilung der Investitionen des Konjunkturpaketes II. Hier war unter anderem zu erfahren, dass diese Investitionen „nicht gleichmäßig auf die ganze Stadt verteilt werden“ so der Oberbürgermeister. Bei der Kongresshalle am Zoo teilte der Oberbürgermeister damals den Anwesenden mit, dass es ausgeschlossen sei einen privaten Investor zu finden, der 25 Millionen Euro zu investieren bereit wäre. “Alle Möglichkeiten und Modelle dies zu erreichen sind gescheitert“ erklärte der Oberbürgermeister. „dennoch ist diese ein wichtiger Wirtschaftsbestanteil der Zukunft für Leipzig, da die neue Messe Leipzig gut 100 Kongresse im Jahr ablehnen muss“ stellte er fest. Als Wirtschaftlichen Vorteil nannte er, dass die Besucher auch essen und trinken und hier übernachten müssten und so dies auch der Stadt zugute kommen würde. Als kommenden Volkswirtschaftlichen Erfolg wertete der Oberbürgermeister das diese Investition in 5 Jahren mit schwarzen Zahlen belohnt werden würde.

Nach den Ausführungen des Oberbürgermeisters erhielt die Deutschlehrerin der Lene Vogt Schule das Wort und trug ein Gedicht einer Schülerin vor, in dem deutlich wurde, dass diese Kinder sich inzwischen als Schüler zweiter Klasse empfinden und sich von den Verantwortlichen im Stich gelassen fühlen. „Seit 2002 werden wir vertröstet und mit Versprechungen auf Sanierung hingehalten“ fuhr die Deutschlehrerin fort. „Ist es denn nicht einmal möglich die Toiletten der Schule zu sanieren“ ergänzte die Schulleiterin.

Als Mitglied einer kommunalpolitischen Vereinigung machte ich noch einmal deutlich dass „Sie als Oberbürgermeister den Menschen hier verpflichtet sind“ und erklärte die Zukunftsorientierte Arbeit der Schule, die den Berufswahlpass anwendet, der den Schülern bei der Berufsfindung hilft. Ein weiteres Mitglied dieser kommunalpolitischen Vereinigung Mitglied Wolfgang Dinter, der als Stadtbezirksbeirat arbeitet wies noch darauf hin,„dass nicht das ganze Jahr Messen stattfinden aber das in der Schule das ganze Jahr gelehrt wird und dies deshalb Vorrang haben muss“.

In der Hoffnung das nun endlich hier im direkten Gespräch mit dem Oberbürgermeister damals Zusagen gemacht werden und von den Zweckentfremdungsplänen Abstand genommen wird, war die Entäuschung aller zu erkennen als der Oberbürgermeister mit der Aussage „Ich werde mir dies noch einmal anschauen“ diesen Teil der Fragestunde beendete.

Meine letzte Hoffnung, das die Ratsversammlung doch noch erkennt das hier viel Geld für ein fragwürdiges Projekt augegeben werden soll wurden in der Vergangenen Woche mit dem Ratsversammlungsbeschluss zur Kongresshalle beerdigt.

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie bestürzt ich darüber bin! Mir stellt sich nur noch die Frage „Hat die SPD und allen, die dieser Verteilung der Mittel zugestimmt haben, überhaupt noch ein Gewissen unseren Kinder gegenüber?“ MitMachPolitik Markus Kowollik

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

“Unser Naherholungszentrum Kulkwitzer See in Gefahr?”

Samstag, August 22nd, 2009

Kulkwitzer See
Liebe Grünauer, im Beitrag
“Was verbindet mich
mit Grünau” hatte ich
geschrieben, das es mir
wichtig ist, darauf zu achten
das Ihre Interessen nicht den
Rathauskungeleien zum Opfer fallen.

Mit dem Bebauungsplan 232 der Stadtverwaltung kommt diese Gefahr nun näher. Unser Badeparadies und Naherholungszentrum am Kulkwitzer See soll als touristisches Zentrum umbebaut werden. Ich sage klar, das wir dies unbedingt verhindern müssen! Denn dieses sehr schöne Naturerlebnis würde verloren gehen! Aus meiner Sicht gibt es dort bereits mit der Bootsanlegestelle und dem Campingplatz genug Torismusgelegenheiten. Die Natur hat sich in dreißig Jahren auf wunderschöne Weise zurückerobert, was der Mensch Ihr einst genommen hat. Wir, die Grünauer und Ihre Gäste geniessen gerade in diesem schönen Sommer, das miteinander von Stadt und Natur! Soll das nun zu Ende sein? Wollen wir als Familien mit unseren Kindern, die in der Stadt aufwachsen, dieses miteinander nicht erhalten? Könnte dieses kleine Paradies erhalten bleiben, wenn dort 170 Ferienhäuser und Hotels gebaut werden sollen? Wo sollen wir dann eigentlich hingehen? Müssen wir dann im Sommer etwa Schwimmhallen besuchen? Ich denke, es würde die Attraktivität unseres Grünaus erheblich beschädigen. Ich möchte das der Stadtteil auch in Zukunft durch Familien deutlich belebt wird und unser Kulki ist ein wichtiger Bestanteil meiner Stadtteilpolitik die ich verfolge. Denn der Stadtteil leidet darunter, das die Ratsversammlungsmitglieder die für Grünau im Rathaus sitzen, nicht ausreichend an Sie im Stadtteil denken. Meistens geht es um Parteipolitik und nicht um die Menschen. Es hat sich bereits eine Interessengemeinschaft zum Schutz des Kulkwitzer See gegründet. Für mich gehen die Forderungen allerdings nicht weit genug. Ich lehne jegliche Veränderungsvorstellungen ab, die nicht ausschließlich zur weiter Entwicklung des Naherholungszentrums für uns Bürger dienen. Warum tut man dies denn nicht? Ein Spielplatz und Volleyballplatz für unsere jüngere Generation? Kleine Schritte große Wirkung!

MitMachPolitik Markus Kowollik

Es grüßt Sie…
Markus Kowollik

Du, Sie, Ich – Wir alle!

Samstag, August 15th, 2009

Sehr geehrte Besucher meiner Seite,

ich habe meine Seite bewusst MitMachPolitik genannt, denn Politik ist nicht durch einen Menschen alleine zu gestalten! Ich möchte Sie wieder für Politik begeistern. Ich denke ein Weg dahin ist Ihnen zu zeigen aber auch zu erklären wie Politik funktioniert und welche Möglichkeiten, welche Einflussnahme und Gestaltungskraft in jedem von uns steckt.

Haben wir es denn nicht doch in der Hand? -  Zu verändern, wenn es niemand anderes tun will?

Ich hab mich gefragt:

  • Was könnte ich dazu beitragen, die Gesellschaft in Leipzig, da wo ich gerne lebe, mit zu gestalten?
  • Was ist mit unseren Kindern und wie sieht Ihre Welt von Morgen aus?

Bin ich nicht mit verantwortlich Ihnen eine Zukunft zu schaffen? Gibt es nicht noch mehr, die sich auch solche und andere Fragen gestellt haben? So habe ich mich umgeschaut und bin auf die Suche gegangen und hab eine kommunalpolitische Vereinigung gefunden, wo man sich eben solche Fragen gestellt hat. Demokratie ist sicher nicht einfach aber doch spannend und interessant, denn durch die Vielstimmigkeit ergeben sich erhebliche Potenziale gemeinsam zu lernen und sich auch selbst zu entwickeln.

Mit meinen Gedanken über die Zukunft diskutiere ich nun mit meinen Freunden in dieser kommunalpolitischen Vereinigung über ein Jahr gemeinsam. Der Wille zu verändern hat uns stark gemacht und wir haben ein Wahlprogramm für die Stadtratswahl im Juni entworfen. Der Wahlerfolg von unserem Programm zur Stadtratswahl hat mir gezeigt, das es uns doch gelingen kann zu verändern. Ein Ziel vor Augen, den Leipziger Bürgern, eine Möglichkeit für die Zukunft unserer Stadt ohne Parteiengezerre zu zeigen, ist uns gelungen.

Mit 2  Stadträten werden wir nun an die Arbeit gehen und ich möchte  Sie auf diesem Weg mitnehmen, Sie gewinnen mitzumachen. Gehen Sie mit mir gemeinsam durch meinen Blog und teilen Sie mit mir Ihre  Gedanken, Ideen und Wünsche mit, ich werde mein bestes tun um für Sie da zu sein.

MitMachPolitik Markus Kowollik

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

“Bürgerschaftliches Engagement gehört für mich ganz selbstverständlich zum Leben dazu.”

Montag, Mai 11th, 2009

In bürgerschaftlichem Engagement kommt der Wunsch nach Mitgestaltung des gesellschaftlichen Umfeldes auf vielfältige Art und Weise zum Ausdruck. Freiwilliges Engagement hilft uns allen und macht vieles möglich, was die öffentliche Hand nicht leisten kann.

In einem demokratischen Gemeinwesen sollten alle Bürger Zugang zu Bildung, Kultur, Sport, Gesundheit, Energie, Wasser, Arbeit, Wohnen haben. Städtische Unternehmen als Garanten hierfür bedürfen allerdings der  wirksamen Kontrolle. Die Beteiligungssteuerung muss deshalb wieder in den Mittelpunkt kommunaler Politik gerückt werden. Transparenz muss bei 100-Prozent-Beteiligungen der Stadt endlich eine Selbstverständlichkeit sein. Aber auch das Auftreten städtischer Unternehmen sowie Beteiligungsgesellschaften in unfairer Konkurrenz zu privaten Anbietern ist kritisch zu hinterfragen, Missmanagement weiter abzustellen

Die soziale Wohnraumversorgung muss in Grünau gesichert, andere Wohnungsangebote und soziale Integration müssen weiter befördert werden. Die Angebote der sozialen Infrastruktur müssen erhalten bleiben. Der unter demografischen Gesichtspunkten notwendige Stadtumbau muss mit den Bewohnern gestaltet werden. Ergebnisoffene Diskussionen sind zu den weiteren Umbaumaßnahmen, initiiert von Stadtverwaltung und Stadtrat, durchzuführen. Die Nahversorgung durch kurze Wege in den Wohnquartieren ist dauerhaft zu erhalten. Die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr muss auch bei sinkenden Nutzerzahlen langfristig gesichert bleiben. Grünräume sind weiter zu vernetzen und auszubauen.

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