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Archive for the 'Familie' Category

Ist Grünau der Sparesel der Stadtverwaltung???

Dienstag, März 9th, 2010

Liebe Mitbürger,

am  4.März wurde in der Völkerfreundschaft die neuen Sparmaßnahmen im ÖPNV der LVB vorgestellt.  Unter dem Zwang der Stadtverwaltung immer weiter zu sparen, hat es uns hier in Grünau getroffen. Die Straßenbahnlinien 2 und 8 sollen nun verkürzt werden. Die Linie 2 fährt dann nur noch bis Grünau Süd und Linie 8 wird bis Grünau Nord verkürzt. Hier angeführt wird, das die Buslinien die über die Endstellen Lausen und Miltiz verkehren dies ausgleichen werden.

Aus meiner Sicht sind dies, ein folgenschwerer Fehler und eine fatale Entscheidung.

Schon im Berufsverkehr und Schülerverkehr sind beide Linien stark besetzt. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen dies versichern. Nach dem die Stadtverwaltung hier Schulen immer weiter fusioniert hat und somit der Schulweg auf die Schiene verlegt werden musste, sind alle nun gezwungen sich in die Busse zu quetschen. Ein weiteres Problem stellen die Bushaltestellen dar, denn längst nicht alle sind Barriere frei  ausgebaut und werden so ein großes Problem für unsere mobilitätseingeschränkten Mitmenschen. Als hätten sie nicht schon genug Probleme mit den alten Tatra Straßenbahnwagen, die ein Barriere freies Einsteigen nicht möglich machen. Die Ursache liegt klar auf der Hand, die fehlenden Investitionsmittel der LVB. Dieses kommunale Unternehmen wird immer weiter, durch die Stadtverwaltung kaputt gespart!

Wir in Grünau sollen nun, für einen weiteren Schritt der Investitionsmittelstreichung der Stadtverwaltung bei den LVB, die leitragenden sein.Stadteilpolitisch ein weiterer Hinweis, das Grünau in der Ratsversammlung nicht wirklich vertreten ist. Nach dem Schulen fusioniert, Jugendfreizeitreffs geschlossen wurden, ist jetzt der ÖPNV dran.

Ich frage mich,

  • Welche Familie zieht in unseren Stadtteil wenn keine Schule mehr in der Nähe ist?
  • Welche Familie zieht in unseren Stadtteil wenn es keine Freizeittreffs für Ihre Kinder gibt?
  • Welche Familie zieht in unseren Stadtteil wenn der ÖPNV zur Kampfzone von jung und alt wird?

Ich denke Stadtteilpolitisch ist das eine Katastrophe! Ich bin im Kommunalwahlkampf  im vergangenen Jahr gefragt worden, welches Stadtteilprofil für Grünau ich befürworte. Sollte es ein Bildung und Innovationsstandort, ökologische Modellsiedlung oder ein Kunst, Kultur und Sportstandort werden? Ich hab mich dafür Ausgesprochen das eine Symbiose aller drei Möglichkeiten erreicht werden sollte!

Inzwischen frage ich mich,

  • Ein Bildungsstandort  wenn Schulen fusioniert werden und manche WK`s keine Schule mehr haben?
  • Ein ökologischer Standort, wenn der ÖPNV verschlechtert wird und als Konsequenz mehr Fahrzeuge auf der Straße fahren?
  • Ein Kunst, Kultur und Sportstandort, wenn die Sozialfreizeitreffe für die Jugend geschlossen werden?

Ich weiß eigentlich gar nicht warum ich hier eine Stellungnahme abgegeben habe.

Statt die Schulen zu sanieren und zu Vorzeigeschulen zu entwickeln, werden sie geschlossen oder die übrig bleiben warten vermutlich weitere Jahrzehnte auf eine Sanierung.

Statt den ÖPNV zu verbessern, durch Erneuerung der Gleise, barrierefreie Haltestellen zu bauen und barrierefreien Einstieg zu gewährleisten, wird die Straßenbahn lieber zum ewig langsam fahren gezwungen oder eben einfach weggespart.

Statt die Jugendfreizeittreffs den Bedürfnissen der Jugend anzupassen, um so Ihre kulturelle Entwicklung zu fördern, wurden diese geschlossen.

Im Gegenzug bauen wir Kongresshallen die nur wenigen nutzt, erfinden wir ein erheblich kostenintensives Godwanaland oder stopfen erhebliche zusätzliche Finanzmittel, in bereits doch deutlich ausgestatteten Kulturträger der Stadt. Auch im Freistaat, gönnt man sich einen Tunnel mit über eine Mrd. Euro!

Ich bin gespannt zur entscheidenden Ratsversammlung, wer dieser stadtteilpolitischen Katastrophe beim ÖPNV seine Stimme geben wird! Die Linke interessiert mich hierbei am meisten, denn sie propagierten im Kommunalwahlkampf 2009 „Ein lebendiges Grünau ist unser aller Anspruch“. Nun wie ehrlich dies gemeint war, konnten wir ja bei der Zustimmung zur Schulfusion, zur Schließung des Jugendfreizeittreffs OFT Olympic bewundern. Auch wird spannend sein, wie sich meine kommunalpolitische Vereinigung und unser Fraktionspartner im Rathaus entscheidet. Ich werde Ihnen davon berichten!

Es güßt Sie… Ihr Markus Kowollik

Warum haben wir zu wenige Kinder?

Mittwoch, Dezember 2nd, 2009

Das Kindeswohl wird alleine auf mehr finanzielle Möglichkeiten reduziert bzw. auf Bildung, Ernährung und Betreuung. Dies ist logisch, da ja durch mehr Bildung die Kinder auf den späteren Eintritt in die Erwerbsarbeitswelt vorbereitet werden und dort entsprechende Chancen haben sollen.

In diese Kerbe schlagen auch diejenigen Eltern, die aus Sorge vor der Chancenlosigkeit der Kinder diese bereits in jungen Jahren zum nächsten Genie entwickeln wollen.

Zum einen werden so die Kinder aus Angst vor allen möglichen Gefahren in Watte gepackt, zum anderen sollen sie möglichst früh bereits einem Konkurrenzkampf und der Bildungskette zugeführt werden.

Dazu kommt, dass Überlegungen, wie allgemein das Familienwohl gefördert werden könnte/müsste, unweigerlich auch zu der Frage, inwiefern die Regierungen hier in den letzten Jahren nicht nur versagt haben, sondern auch dazu beigetragen haben, dass Großfamilien kaum mehr existieren. Die extremen Anforderungen der Leistungsgesellschaft haben nicht nur Großfamilien zersplittern lassen bzw. diese verhindert, sie führen auch zu weniger Zeit für die Kinder, durch Überstunden und durch geringe Löhne ausgebrannter Eltern, die versuchen, den ebenfalls steigenden finanziellen Anforderungen noch nachzukommen.

Nicht zuletzt sorgt so auch das Umfeld, dass viele Kinder per se als asozial ansieht und notleidenden Eltern nicht unter die Arme greift, sondern ihnen noch zusätzlich in den Rücken fällt, dafür, dass es Kindern an dem fehlt, was bei der Diskussion bisher wenig bis gar keine Erwähnung findet: Wärme, Nähe, Zuwendung, Verständnis, Vertrauen und Liebe.

Stattdessen aber finden sie eine Umgebung vor, in der finanzielle Probleme, fehlende Familien- und Infrastrukturen, immer weiter zurückgefahrene Leistungen für sie bei steigenden Kosten sowie Kinderfeindlichkeit stark zunehmen.SpielplatzEgal ob der Kinderwagen, der kurzfristig im Treppenhaus parkt, stört oder die spielenden Kinder auf dem Spielplatz (sofern noch vorhanden) – Kinder sind für viele eher ein Hindernis, wenn es beispielsweise um die Immobiliensuche geht oder um einen Arbeitsplatz. Hier müsste insbesondere die Politik einmal damit aufhören, die Bevölkerung durch immer stärker werdendes Unterschicht/Oberschicht-Denken zu spalten, müsste aufhören, unter dem Deckmäntelchen des selbstgerechten Wahrheitsverkünders immer wieder Beiträge durch die Medien zu hetzen, die nur dazu geeignet sind, noch mehr Zwietracht unter der Bevölkerung zu sähen. Den Medien käme die Aufgabe zu, etliche Aussagen so kritisch wie möglich zu betrachten.

Es gäbe viele Möglichkeiten, den Kindern mehr Chancen zu bieten. Zum einen sind dort sicherlich Aspekte wie gemeinsames Frühstück und Mittagessen in Schulen/Kindergarten, Lehrbücher, die kostenfrei ausgegeben werden, freier Eintritt in Museen, Schwimmbad usw. – doch fernab dieser praktischen Erwägungen ist vor allen Dingen wieder ein Umfeld wichtig, dass es Kindern ermöglicht, Kinder zu sein. Ohne Stöckelschuhe mit sechs Jahren, ohne Hysterie, wenn sich das Kind einmal eine Stunde lang nicht per Handy meldet, ohne Antibiotika en Masse bei der kleinsten Schramme und ohne die Ansicht, dass jemand mit mehr als einem Geschwisterchen schon in einer asozialen Familie lebt. Hier wäre die Politik tatsächlich gefragt. Doch hiervon ist die Politik auf allen Ebenen weit entfernt. In Sachsen reicht es nicht einmal für ein Stück Obst…

Hilfe erhalten Sie als Familie bei Familienfreund in Leipzig!

Es grüßt sie… Ihr Markus Kowollik

Unterstützt der Staat Familien mit behinderten Kindern genug?

Mittwoch, September 30th, 2009

Was für die Pluralisierung familiärer Lebensformen generell gilt, gilt auch für Familien mit behinderten Angehörigen. Das gemeinsame Schicksal, ein behindertes Kind zu haben, macht Sie noch lange nicht zu einer homogenen Gruppe – im Gegenteil, Familien mit behinderten Kindern repräsentieren die gesamte Gesellschaft mit ihren Strömungen und Problemen.

Körperliche BehinderungDie Herausforderung, ein behindertes Kind zu erziehen, stellt alle Familien vor besondere Aufgaben. Schon im klassischen Familienmodell, ist die Organisation des Familienlebens ein hoher logistischer Abstimmungsaufwand. Wie viel schwieriger erst gestaltet sich der Alltag bei zumindest zeitweise Alleinerziehenden? Es handelt sich hier nicht nur darum, dass weitere Probleme hinzukommen, sondern dass sich diese wechselseitig verstärken. In der Regel müssen die Interessen aller beteiligten Parteien austariert werden.

Die größte Sperre dabei sind die Ängste, Zweifel und Vorurteile im eigenen Kopf. “Hauptsache, nicht geistig behindert!” Schonungslos offenbart dieser immer wieder fallende Spruch das negative gesellschaftliche Stigma der so genannten geistigen Behinderung. Selbst innerhalb der Behindertenszene finden sich Menschen mit geistiger Behinderung nur zu oft am unteren Ende einer Klassengesellschaft. Während Eltern Körper- und sinnesbehinderter Kinder stolz sein können auf intellektuelle, sportliche oder künstlerische Leistungen ihrer Kinder, müssen Eltern geistig behinderter Kinder lernen umzudenken. Wir müssen unser bisheriges Wertesystem in Frage stellen und mit grundlegend veränderten Zukunftsperspektiven unserer Kinder fertig werden.

Viele Kinder mit Behinderungen wachsen heute erfreulicherweise mit Geschwistern auf, erleben dadurch von klein auf Normalität und Integration bereits in der Familie. Aus familienpolitischer Sicht ein unschätzbarer Wert!

Bei der Situation von Müttern behinderter Kinder ist Tendenziell zu beobachten, dass diese Mütter verstärkt ihre eigenen Rechte reklamieren. Sie sind berufstätig, bzw. wenn sie zu Hause sind, ist es in der Regel eine bewusste Entscheidung. Die in früheren Müttergenerationen häufiger anzutreffende Verbitterung, das eigene Leben dem behinderten Kind geopfert zu haben, ist seltener geworden. Diese Mütter haben gelernt, mehr auf sich selbst zu achten, und wissen, dass es der Familie nur gut gehen kann, wenn es Ihnen selbst gut geht.

Väter stehen nicht am Rand; richtig ist, dass sie die Behinderung anders verarbeiten als Frauen. In Ihren Familien teilen sie die Last mit ihren Frauen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Durch die vielfältigen und von Familie zu Familie sehr unterschiedlichen Belastungen, die von Art und Schwere der Behinderung abhängen, sind Eltern jedoch häufig in einer Art Hamsterrad gefangen. Sie versuchen, den Bedürfnissen aller unserer Kinder gerecht zu werden und im Beruf zu funktionieren. Da bleibt kaum Zeit für Sie selbst, geschweige denn als Paar. Das Klischee, Ehen zerbrächen an der Behinderung des Kindes, ist falsch; vielmehr sind es die sich aus der Behinderung ergebenden Belastungen, die einen Risikofaktor für die Ehe darstellen.

Notwendigkeit familienentlastender Dienste

Auf eine genaue Darstellung von Belastungen habe ich verzichtet, da sie individuell von Familie zu Familie variieren und von vielen Faktoren abhängen, von denen Art und Schwere der Behinderung lediglich zwei Aspekte sind. Eltern legen heute Wert auf größtmögliche Normalität; dadurch werden die enormen Anpassungsleistungen im Zusammenleben mit behinderten und schwerst behinderten Menschen von Außenstehenden kaum wahrgenommen und Hilfen mitunter versagt.

Betrachten wir Familie ganzheitlich, müssen wir, um das behinderte Kind zu stützen und zu fördern, seinen Eltern ermöglichen, ihr Familienleben so zu organisieren, dass alle Beteiligten Normalität erleben können. Das heißt im Klartext: Das Normalisierungsprinzip darf nicht nur auf Menschen mit Behinderung selbst angewandt werden, sondern muss auch für seine Geschwister und Eltern gelten!

Behindert 2Familienentlastende bzw. Familienunterstützende Dienste müssen in die Lage versetzt werden, flexibel auf die individuellen Bedürfnisse von Familien reagieren zu können. Die Verbesserungen, die sich mit der Einführung des neuen SGB IX für Sie als Eltern ergeben haben, begrüße ich sehr, aber es fehlt leider der Leistungsanspruch auf Familienunterstützung. Der Gesetzgeber möge sich bei der Novellierung des SGB IX einen Ruck geben und die Ressourcen der Familie nachhaltig stärken!MitMachPolitik Markus Kowollik

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

Fahrradweg/Fussgängerweg oder doch neue Bundesstraße? Sicherheit der Anwohner ade???

Samstag, September 19th, 2009

Hallo Liebe Besucher,

Spielplatzin der alten Salzstraße in unserem Grünau ist ein Spielplatz für unsere Kinder und eigentlich sollte dieser sicher für uns sein. Denn hier befindet sich eine Weg für Radfahrer und Fußgänger.

Salzstraße3Familie T. die mit Ihrem Kind oft vor Ort ist, stellte eindeutig fest, das dieser Weg oft durch recht schnell fahrende    Fahrzeuge zur Bundesstraße umfunktioniert wurde. Familie T. dachte, es sei eine Anlieferzone für Fahrzeuge. Bei näherer Betrachtung der Beschilderung ist klar geworden das dies nicht der Fall ist und es sich um einen Rad und Gehweg handelt. Herr T. berichtete mir ”Sie bremsen nicht einmal mehr wenn ein Ball auf den Weg fällt” und macht sich gemeinsam mit den anderen Eltern große sorgen. “Wir haben große Angst das etwas passiert” so Terr T. weiter. Da auf den Paragraphen 1 der STVO keine Rücksicht mehr genommen wird, informierte Familie T. das Ordnungsamt über diese gefährliche Situation und bat um Hilfe.

Nach dem Familie T. zwei mal geschrieben hatte, meldete sich das Ordnungsamt und erklärt “Das befahren zum Zwecke des Lieferverkehrs ist uneingeschränkt zulässig”! Mit dem bedauern, das hier keine genaue Geschwindigkeitsbegrenzung erkennbar ist, wird Familie T. erst einmal vertöstet. “Bis ein Ergebnis der Prüfung vorliegt bittet das Ordnungsamt um Verständnis das keine Kontrollen durchgeführt werden” Das heißt die Eltern müssen mit dieser doch sehr gefährlichen Situation alleine zurechtkommen und dem Ordnungsamt ist es nicht möglich wenigstens ein Aufstellschild zu Geschwindigkeitsbegrenzung 10km/h, bis zur Prüfung zu ermöglichen.

Ich bin sehr gespannt, wie lange diese Prüfung dauert und kann nur gemeinsam mit den Eltern erst einmal hoffen das nichts passiert.

Sollte es dem Ordnungsamt in 14 Tagen nicht möglich gewesen sein, eine Familienfreundliche und sichere Lösung zu finden, werden wir öffentlich den Ordnungsbürgermeister in der Ratsversammlung bitten Stellung zu beziehen, warum in Leipzig gegen geltendes Verkehrsrecht verstoßen werden darf.

Ich verspreche, hier bleiben wir dran, bis wir unsere Kinder in Sicherheit wissen!MitMachPolitik Markus Kowollik

es grüßt Sie…

ihr Markus Kowollik

Zur gegenwärtigen Situation familienpolitischen Handelns in Leipzig und ein möglicher Ausblick in die Zukunft!

Samstag, September 12th, 2009

Hallo an alle Besucher,

FamilieHeute möchte ich das wichtige Thema “Familie” aus meiner Sicht für sie beleuchten, denn Schutz und Förderung der Familie sind      bedeutsame  Ziele kommunalpolitischen Handelns.

 Zur Förderung der Familie wurden materielle Unterstützungsleistungen favorisiert. Die DDR setzte dagegen seit 1965 auf eine Doppelstrategie von intensiver materieller Unterstützung und den breiten Ausbau öffentlicher Kinderbetreuung.

Worin liegen die Ursachen für die nur schleichend voran getriebene Familienpolitik in Leipzig?

(1) Als wichtigster Grund ist zu nennen, dass familienpolitisches Handeln in Leipzig keiner geradlinigen Zielsetzung folgt und es keine strategische Ausrichtung gibt.  Als Folge einer weithin fehlenden Zielorientierung finden wir eine Vielzahl unkonzertierter und teils widersprüchlicher Einzelmaßnahmen vor, viele ohne klar erkennbare Handlungsabsicht oder deren nutzen.

(2) Frauen und zunehmend auch Männer erleben die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als besonders schwierig und Elternschaft wird signifikant häufiger als Belastung erlebt.

(3) Familienpolitisches Handeln findet in Leipzig in unterschiedlichen Politikbereichen und auf verschiedenen Handlungsebenen statt. Es gilt daher gemeinhin als schlecht organisiert. Die Folge sind zersplitterte und widersprüchliche Maßnahmen sowie  unübersichtliche Angebote.

(4) Eine vierte und letzte Kritik ist darauf gerichtet, dass familienpolitisches Handeln nach wie vor an der Bewahrung der Ehe und eines traditionellen Familienmodells ausgerichtet ist. Aktuell können wir das im Resort von Bürgermeister Fabian (SPD) erleben, der ich hier schwer tut bei der Annerkennung eines modernen Familienbildes.

Wie können die Konturen einer modernen
Familienpolitik aussehen?

arbeiten3In Zeiten sehr niedriger Geburtenraten und großer Vereinbarkeitsprobleme von Familie und Beruf muss Familienpolitik einen hohen Stellenwert erlangen und als Gesellschaftspolitik betrieben werden.

Eine moderne und zukunftsorientierte Familienpolitik bedarf einer klaren  Zielbestimmung. Für eine Zielorientierung ist ein öffentliche Diskussion in Leipzig erforderlich. Eine Familienpolitik ohne Zielorientierung bleibt wirkungslos und widersprüchlich.

Mögliche Ziele einer modernen und zukunftsorientierten Familienpolitik können sein:

  • Förderung der Wahlfreiheit der Lebensführung
  • eine auf die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern, Eltern und potentiellen Eltern ausgerichtete Politik
  • Stärkung der Familien in ihrer Erziehungsarbeit und der Erfüllung ihrer weiteren Aufgaben

Die Verbesserung der materiellen Situation ist hierbei eine Strategie, die auch über die Förderung der Erwerbsbeteiligung erreicht werden kann. Das heißt eine stärkere Wirtschaftförderung muss in Leipzig betrieben werden.

Eine moderne Familienpolitik kommt ohne die Abkehr von einem Ehe zentrierten Familienverständnis nicht aus. Damit stellt sich die Frage, welche Lebensformen gleichermaßen als schutz- und förderungswürdig anerkannt werden. Auch darüber wäre ein öffentliche Diskussion zu führen sehr wichtig.

Eine moderne Familienpolitik muss im Sinne einer „nachhaltigen Familienpolitik“ betrieben werden,dazu gehören Infrastruktur-,Geld- und Zeitpolitik.

Politik im Rathaus muss sich ändern!Infrastrukturpolitik ist unverzichtbar, ihr Ausbau wird gegenwärtig aber unter dem Oberbürgermeister nur zu gering betrieben. Auch die alte Ratsversammlung, mit den Mehrheitsfraktionen von SPD,CDU und Linke, sind familienpolitisch nur unzureichend bereit gewesen, Bildungsinfrastruktur in Leipzig einen höheren Stellenwert einzuräumen!

Geldpolitik ist sinnvoll, aber nicht im Gieskannenprinzip zu betreiben, sondern gezielt auf Notfallhilfen und Familien mit besonderen Bedarfslagen zu konzentrieren. Unterstützungen sind in der Regel befristet zu gewähren. Eine weitere Erhöhung des Kindergelds durch die Bundesregierung ist familienpolitisch vor diesem Hintergrund nicht  Ziel führend. Die gegenwärtig geplanten Erhöhungen belaufen sich auf etwa 2 Mrd. Euro,
diese Mittel könnten strategisch sehrt viel sinnvoller eingesetzt werden.

Mehr Zeit für die Familie!Zeitpolitik ist notwendig, um den Eltern auch Möglichkeiten zu geben, für die Familie Zeit zu haben. Das Verhältnis von Familien- und Erwerbsarbeit, muss gesellschaftlich neu bestimmt werden und eine aktiv betriebene Gleichstellungspolitik der Geschlechter ist erforderlich. Eine aktive Gleichstellungspolitik ist im Rahmen einer modernen Familienpolitik unverzichtbar aber nicht vorhanden. Im Rahmen einer solchen Politik müssen verstärkte Diskussionen geführt werden, die über kommunale Politik hinausgeht. Intensiver zu verhandeln wäre auch, ob Gleichstellung weiterhin hauptsächlich wie bisher über eine stärkere Integration von Müttern in den Arbeitsmarkt anzustreben ist oder in Zukunft auch vermehrt auf Maßnahmen auszurichten ist, die eine größere Beteiligung von Vätern an der Familienarbeit ermöglichen.

Väter als Versorger der Familie zu HauseDie Einführung der Vätermonate im Rahmen der Elternzeit stellt hier sicherlich einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung dar.

 

familienfreundliche Unternehmen sind die Zukunft!Eine moderne Familienpolitik kann nur konzertiert erfolgen, wenn neben kommunalpolitischen Akteuren die Wirtschaft eine wichtige Rolle einnehmen wird. Ohne die Beteiligung der Wirtschaft kann eine  zukunftsorientierte Familienpolitik nur schwerlich erfolgreich sein. Schaffung und Ausbau einer familienorientierten Erwerbsarbeit muss eines der vordringlichen Ziele in Leipzig sein. Politisch ist dieser Prozess nur schwer zu beeinflussen. Eine Einflussnahme funktioniert nur über gezielte Anreize, weniger geeignet sind Vorschriften, die eher Ablehnung erzeugen.

Ausbau von Kindertagestätten müssen gefördert werden!Beim Ausbau der Infrastruktur zur Kinderbetreuung sind private Initiativen stärker als bisher zu unterstützen. Dazu gehören die Förderung von privat betriebenen Netzen zur Notfallhilfe und der Abbau bürokratischer Hemmnisse bei der bedarfsorientierten Kinderbetreuung.

Die größten Herausforderungen, die sich mit dem Wandel der Familie ergeben, beruhen nicht auf dem Wandel ihrer Erscheinungsformen, sie resultieren vielmehr daraus, dass sich die Institutionen und Organisationen, die mit Familie in Verbindung stehen, bisher nicht entsprechend verändert haben. Das betrifft besonders die öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtungen, das öffentliche Bildungssystem, kommunale Infrastrukturen und die Unternehmen, die den Menschen nur als Beschäftigten sehen und seine familiären Pflichten und Bedürfnisse meist nicht zur Kenntnis nehmen, sondern Strukturen bereithalten und Erfordernisse abverlangen, die diesen direkt zuwiderlaufen. Das Verhältnis von Familie und Gesellschaft wurde im Fünften Familienbericht der Bundesregierung von der Sachverständigenkommission als
„strukturelle Rücksichtslosigkeit“ der Gesellschaft gegenüber der Familie dargestellt.

Damit werden drei Problembereiche
angesprochen:

  • das Leistungen der Familie gesellschaftlich zu wenig anerkannt werden
  • das wirtschaftliche Interessen gegenüber familiären Belangen dominieren
  • das die Verantwortlichkeit für die Familienarbeit nach wie vor einseitig zu Lasten der Frauen verteilt ist

Eine zukunftsorientierte Familienpolitik der Zukunft muss an
allen drei Punkten ansetzen!

  • Eine „erfolgreiche“ Familienpolitik kann es nur geben, wenn sie als Gesellschaftspolitik zielgerichtet, strategisch ausgerichtet und angemessen koordiniert betrieben wird.
  • Erforderlich ist eine offen geführte Diskussion darüber, was wir wollen und auf welchem Weg wir das am Besten erreichen können.

Dazu müssen Parteiengezänk und gegenseitige Behinderungen der kommunalen Akteure von SPD, CDU und Linken, wie in der Vergangenen Zeit, ein Ende finden. Ich werde solch einem treiben, was allzu oft dem Bürger geschadet hat, in der  Zukunft keinen Raum lassen.

Fragen rund um Familie in Leipzig? http://www.familienfreund.de MitMachPolitik Markus Kowollik

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

Wann gibt man der Jugend endlich Rechte in der Ratsversammlung?

Dienstag, September 8th, 2009

Hallo alle meine Besucher,

ich hab in den letzten zwei Tagen an einem Workshop teilgenommen, wo es um Zivilcourage ging. Das besondere daran war, dass es sich um ein Projekt handelt, wo junge Menschen sich für andere junge Menschen einsetzen. Ein tolles Erlebnis, was mir sehr viel spaß gemacht hat. Dann bin ich auf den Gedanken gekommen, wie es mit unserer Jugend eigentlich kommunalpolitisch aussieht.

Jugendliche die einen Jugendrat habenIn der Leipziger Kommunalpolitik standen Ihre Bedürfnisse nicht auf der Agenda! Bedauerlich wie ich finde wenn man daran denkt, das unsere Jugend die Verantwortungsträger von Morgen sind! Es sind zwar Anläufe gemacht worden aber ein Jugendrat ist bis heute nicht zu finden. CDU, SPD und Linke sind als Mehrheitsfraktionen in der alten Ratsversammlung leider tatenlos geblieben! Ich denke, das muss in den kommenden Monaten unbedingt in der Ratsversammlung besprochen werden und endlich die ersten Schritte gegangen werden!

Warum einen Jugendrat?

Unsere Jugendlichen  brauchen ein Sprachrohr!
Es ermöglicht den Jugendlichen, Verantwortung zu tragen und mit politischen Rechten und Pflichten umzugehen. Über ihn können die Jugendlichen zu Themen Stellung nehmen, eigene Ideen verwirklichen und dadurch aktiv an der Zukunft der Gemeinde mitwirken.

Viele andere Kommunen haben längst reagiert und Ihre Jugend eingebunden. Dort  machen Sie mit, diskutieren mit und entscheiden mit!

Ist es denn nicht wichtig für uns in Leipzig, das unsere Jugend,

  • Demokratie, soziales Verhalten lernen und praktizieren als Verantwortungsträger von Morgen?
  • zu politischer Aktivität angespornt wird?
  • eine Möglichkeit bekommt Ihre Interessen zu vertreten?
  • zwischen Jung und Alt in Politik und Kultur, von uns gefördert wird?
  • Ihre Meinung in laufende und geplante politische und kulturelle Geschäfte eingebracht wird?
  • Projekte im Rahmen eines eigenen Budgets realisieren können?
  • politische und kulturelle Veranstaltungen für ein vorwiegend jugendliches Publikum selbst durchführen können?

Es ist dringend nötig aus meiner Sicht, denn wer von uns hat noch nie etwas über Flatratesaufen, Komatrinken und Entfremdung aus der Gesellschaft unserer Jugend durch die neue Technologie des Internets gehört? Ärzte schlagen sogar schon Alarm!

Plenum eines JugendratesWir dürfen nicht wegschauen sondern müssen näher hinschauen, denn die Jugend ist unsere Zukunft!

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

“Was ist unsere Zukunft, unsere Kinder, der alten Ratsversammlung wert?”

Dienstag, September 1st, 2009

Hallo meine Besucher,

heute möchte ich ein trauriges Beispiel kommunalpolitischen Selbstherlichkeit des OBM Jung und der alten Ratsversammlung berichten.

Kongresshallen sind für OBM Jung (SPD) und der alten Ratsversammlung wichtiger als die  Sanierung von Schulen und Straßen! In der Vergangenen Woche beschloss nun der alte Stadtrat die Zweckentfremdungspläne des OB! Ich bin sehr bestürzt, dass der Stadtrat hier nicht den Riegel vorgeschoben hat! Ich habe mehrere Schulen unserer Stadt besucht und erschreckende Zustände vorgefunden.

Fenster die nicht mehr geöffnet werden können wegen Unfallgefahr! Fenster durch die kaum noch das Sonnenlicht dringt! Kaum noch benutzbare WC`s

Von Anfang an habe ich darauf hingewiesen das die Bildung einen höheren Stellenwert in der Zukunft bekommen muss! Als nun die Bundesregierung das Konjunkturpaket II auf den Weg gebracht hat war ich davon überzeugt, das hier in Leipzig erhebliche Mängel in den Bildungseinrichtungen abgestellt werden würden. Ich konnte allerdings nicht ahnen, dass der Oberbürgermeister andere Pläne verfolgt. Als bekannt wurde das der OBM erhebliche Mittel für die Kongresshalle einsetzen möchte konnte ich das kaum glauben. Ich habe dafür immer keine Notwendigkeit gesehen ohne einen Investor! Im April dieses Jahres,  ging ich darauf hin zur Bürgersprechstunde des Oberbürgermeisters um von den unhaltbaren Zuständen zu berichten und Ihn davon zu überzeugen das dies nicht der richtige Einsatz der Mittel ist!

PHTO0330 Fingergroße Spalten über der Eingangstür! (auch im Winter) Stinkender Kanal in der Dusche

Bevor es damals zur Fragestunde für die Bürger kam, erläuterte der Oberbürgermeister noch einmal die Entscheidung der Ratsversammlung über die Verteilung der Investitionen des Konjunkturpaketes II. Hier war unter anderem zu erfahren, dass diese Investitionen „nicht gleichmäßig auf die ganze Stadt verteilt werden“ so der Oberbürgermeister. Bei der Kongresshalle am Zoo teilte der Oberbürgermeister damals den Anwesenden mit, dass es ausgeschlossen sei einen privaten Investor zu finden, der 25 Millionen Euro zu investieren bereit wäre. “Alle Möglichkeiten und Modelle dies zu erreichen sind gescheitert“ erklärte der Oberbürgermeister. „dennoch ist diese ein wichtiger Wirtschaftsbestanteil der Zukunft für Leipzig, da die neue Messe Leipzig gut 100 Kongresse im Jahr ablehnen muss“ stellte er fest. Als Wirtschaftlichen Vorteil nannte er, dass die Besucher auch essen und trinken und hier übernachten müssten und so dies auch der Stadt zugute kommen würde. Als kommenden Volkswirtschaftlichen Erfolg wertete der Oberbürgermeister das diese Investition in 5 Jahren mit schwarzen Zahlen belohnt werden würde.

Nach den Ausführungen des Oberbürgermeisters erhielt die Deutschlehrerin der Lene Vogt Schule das Wort und trug ein Gedicht einer Schülerin vor, in dem deutlich wurde, dass diese Kinder sich inzwischen als Schüler zweiter Klasse empfinden und sich von den Verantwortlichen im Stich gelassen fühlen. „Seit 2002 werden wir vertröstet und mit Versprechungen auf Sanierung hingehalten“ fuhr die Deutschlehrerin fort. „Ist es denn nicht einmal möglich die Toiletten der Schule zu sanieren“ ergänzte die Schulleiterin.

Als Mitglied einer kommunalpolitischen Vereinigung machte ich noch einmal deutlich dass „Sie als Oberbürgermeister den Menschen hier verpflichtet sind“ und erklärte die Zukunftsorientierte Arbeit der Schule, die den Berufswahlpass anwendet, der den Schülern bei der Berufsfindung hilft. Ein weiteres Mitglied dieser kommunalpolitischen Vereinigung Mitglied Wolfgang Dinter, der als Stadtbezirksbeirat arbeitet wies noch darauf hin,„dass nicht das ganze Jahr Messen stattfinden aber das in der Schule das ganze Jahr gelehrt wird und dies deshalb Vorrang haben muss“.

In der Hoffnung das nun endlich hier im direkten Gespräch mit dem Oberbürgermeister damals Zusagen gemacht werden und von den Zweckentfremdungsplänen Abstand genommen wird, war die Entäuschung aller zu erkennen als der Oberbürgermeister mit der Aussage „Ich werde mir dies noch einmal anschauen“ diesen Teil der Fragestunde beendete.

Meine letzte Hoffnung, das die Ratsversammlung doch noch erkennt das hier viel Geld für ein fragwürdiges Projekt augegeben werden soll wurden in der Vergangenen Woche mit dem Ratsversammlungsbeschluss zur Kongresshalle beerdigt.

Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie bestürzt ich darüber bin! Mir stellt sich nur noch die Frage „Hat die SPD und allen, die dieser Verteilung der Mittel zugestimmt haben, überhaupt noch ein Gewissen unseren Kinder gegenüber?“ MitMachPolitik Markus Kowollik

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

“Familienfreundliche Unternehmen sind die Zukunft!”

Donnerstag, August 27th, 2009

Heute möchte ich Ihnen mal über mittelständische Unternehmen berichten. Gestern fand in Chemnitz eine Veranstaltung, des vom Freistaat geförderten Projekt, Perfekt Familienfreundliche Unternehmen in Sachsen, statt.

Das Motto der Veranstaltung war: “Wege zum Familienfreundlichen Unternehmen – Möglichkeiten und Instrumente zur Gestaltung familienbewusster Personalpolitik”. Gut 50 Unternehmer und Unternehmerinnen waren Teilnehmer. Drei dieser Unternehmen wurden mit dem Zertifikat Familienfreundliches Unternehmen gewürdigt. Zertifikatsverleihung Alle drei Unternehmen hatten sich in der Vergangenheit bereits um Familienfreundlichkeit bemüht. Mit einem Drei-Jahresplan wollen Sie damit weiter Ihr Unternehmen in diese Richtung ausbauen. Auch das Leipziger Unternehmen Verbundnetz Gas (VNG) wurde gewürdigt. Den mittelständischen Unternehmen ist klar geworden, das die Mitarbeiterbindung ein wichtiger Punkt für die nachhaltige Zukunft ihres Unternehmens ist. Es geht ihnen darum, den Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und durch familienfreundliche Maßnahmen auch qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Alle haben  den Rückgang von qualifizierten Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt bemerkt.

Es geht also darum, dass der Mitarbeiter sich mit seinem Unternehmen identifiziert und dies auch nach außen trägt. Damit dies gelingt denken die Unternehmen sich Strategien aus, welche Notwendigkeiten erforderlich sind um Familienfreundlichkeit zu erreichen. Die Familien sind ins Zentrum von Personalpolitik gerückt und wie können die Familien durch das Unternehmen gestärkt werden. Teilzeitarbeit, Altersteilzeit, Unternehmenskindertagesstätten, Gesundheitsförderung, Ferienlagerangebote für die Kinder der Mitarbeiter und die Sensibilisierung der Führungskräfte sind einige der erkannten Möglichkeiten, die nun umgesetzt werden sollen.

Ziel ist, zufriedene Eltern, die im Unternehmen besser, motivierter, produktiver und konzentrierter arbeiten und damit auch das Unternehmen stärken. Ich denke dadurch wird auch das Unternehmen als attraktiver und Verantwortungsvoller Arbeitgeber wahrgenommen. “Als ersten Schritt werden wir, bei der nächsten Betriebsversammlung unseren Mitarbeitern diese Ziele nahe bringen” sagte die Personalreferentin der VNG Sandra Lorenz. Für mich ist dieses handeln das richtige Vorgehen wenn der Mitarbeiter nicht etwas vorgesetzt bekommt, sondern in diesen Prozess integriert wird.

Ich hoffe das noch mehr mittelständische Unternehmen hier in Leipzig  sich mit diesem Projekt anfreunden und mit der RKW als Projektträger ins Gespräch kommen. Empfehlen möchte ich noch die Weit Führung GmbH, deren Geschäft es ist, mit dem Unternehmen, deren Ziele zu erreichen und den Mitarbeiter als wichtigstem Teil auf diesem Weg einzubinden. Herr Weit garantiert, Geld zurück, wenn sein Unternehmen in Ihrem Unternehmen kein Erfolg haben sollte.  Sein Unternehmen bekam ebenfalls dieses Zertifikat Gestern verliehen. Lösungen hier in Leipzig hat das Unternehmen Rund um die Familie  http://www.familienfreund.de

MitMachPolitik Markus Kowollik

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

Gute Laune und schönes Wetter! “Schönauer Parkfest”

Montag, August 24th, 2009

Mit etwa 15000 Besuchern endete Gestern das Schönauer Parkfest.

Das traumhafte Wetter sorgte für eine ausgelassene Stimmung unter denSchönauer Parkfest Grünauern und Ihren Gästen. Gemeinsam konnten wir Bürger, Grünau von seiner schönsten Seite erleben. Reichlich Informationen von gut  300 Akteuren sind beim Bürger sehr gut angekommen. Mir hat das gezeigt, dass der Bürger an Information sehr interessiert und solche Gelegenheiten auch gerne nutzt.  Ich hatte auch eingeladen Familienfreund KG und mich zu besuchen und über Familie und
Kommunalpolitik zu plaudern. Hier habe ich festgestellt, das doch ein Interesse der Bürger für Ihre Stadt vorhanden ist. Hier mal die meist aufgeworfenen Fragen.

  • Warum werden wir nicht häufiger bei Stadtentwicklungsfragen Informiert?
  • Warum wird gegen die Arbeitslosigkeit so wenig getan?
  • Wann ändert sich endlich die Pflegepolitik damit wir keine Angst vor dem Seniorenheim haben müssen?
  • Warum tut die Stadt so wenig für die Jugend?
  • Warum ist die Arge so unflexibel und lässt uns oftmals hängen obwohl wir uns bemühen?
  • Warum saniert die Stadt nicht Ihre LWB Wohnungen?
  • Wann verschwinden endlich die alten Fahrzeuge der LVB?

Meine Einschätzung ist, dass Sie als Bürger sich eine viel stärkere Information wünschen und nicht mehr im unklaren bleiben wollen. Es geht also nicht immer um eine kurzfristige Erklärung sondern vielmehr um Perspektiven die aufgezeigt werden sollen. Ich werde diese Fragen in der in meiner kommunalpolitischen Vereinigung besprechen und lade Sie ein mit zu verändern, in dem Sie, als Bürger selbst mit uns gemeinsam Lösungen finden. Eine Frage kann ich Heute bereits beantworten. Die alten Fahrzeuge sollen bis maximal 2018 in Betrieb sein.  Die LVB ist aber bestrebt bis dahin eien Großteil bereits schon von der Strecke zu bekommen.Mit einer weiteren Anschaffung von 18 Leolinern und 9 Classic XXL werden auch weitere Tatras verschwinden. Insgesammt war es ein schönes Fest  und ich werde sicher auch beim nächten mal wieder für Sie vor Ort sein um mit Ihnen gemeinsam über unser Grünau und  Leipzig zu reden. MitMachPolitik Markus Kowollik

Es grüßt Sie…

Ihr Markus Kowollik

“DIE GRÜNAUER FEIERN MIT IHREN GÄSTEN”

Donnerstag, August 20th, 2009

Hallo alle Besucher der MitMachPolitik Seite!

Schönauer Parkfest

Heute beginnt Grünaus größte Party! Zum 16. mal läd der Stadtteil zum “Schönauer  Parkfest” ein. Eine schöne Gelegenheit auch Grünau kennen zu lernen! Hier können Sie erleben, wie die Grünauer mit Ihren Gästen, eine Fete feiern. Mit knapp 300 Akteuren ist  sicher für jeden etwas dabei und all diese Akteure  freuen  sich in diesen Tagen, auch Sie kennen zu lernen!
Ich werde natürlich für die Grünauer und  Sie da sein!

Besuchen Sie Familienfreund KG und mich auf diesem Fest, lernen wir uns kennen und reden wir mal ein wenig miteinander über die Zukunft unserer Heimat Leipzig! Wo sehen Sie als Bürger die Fehler in der Kommunalpolitik der Vergangenheit?

  • Was ist Wirtschafts-, Bildungs-, Familien-, Sozial- und Umweltpolitisch aus Ihrer Sicht notwendig?
  • Wie können all diese Politikbereiche vernetzt werden?

Was die Parteien denken weiß ich, aber was Sie als Bürger denken, der Familie hat,  der Unternehmer ist, der Schuldirektor ist, der Arbeitssuchend ist  und der die Umwelt als wichtigen Teil sieht, weiß ich das nicht. Ich möchte es aber sehr gern von Ihnen erfahren!

Vielleicht sehen wir ja gemeinsam eine Möglichkeit wenn wir uns gleichzeitig unterhalten? Diskutieren wir ohne gleich eine Partei hinter uns haben.  Auch wenn Sie Fragen haben, bringen Sie diese mit! Ich werde mich bemühen diese zu beantworten.  Fals ich es nicht immer kann, da auch ich nicht alles wissen kann, habe ich bestimmt einen  Stift und Block mit  um diese zu notieren und versuchen eine Antwort zu finden!

Ich freue mich darauf, wünsche uns  und  unseren Stadteilgästen tolles Wetter und jede menge Spaß auf diesem Fest! Danke  an alle Initiatoren dieser Veranstaltung!

Es grüßt Sie…
Ihr MitMachPolitiker Markus Kowollik

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