“Unser Naherholungszentrum Kulkwitzer See in Gefahr?”

Liebe Grünauer, im Beitrag
“Was verbindet mich
mit Grünau” hatte ich
geschrieben, das es mir
wichtig ist, darauf zu achten
das Ihre Interessen nicht den
Rathauskungeleien zum Opfer fallen.
Mit dem Bebauungsplan 232 der Stadtverwaltung kommt diese Gefahr nun näher. Unser Badeparadies und Naherholungszentrum am Kulkwitzer See soll als touristisches Zentrum umbebaut werden. Ich sage klar, das wir dies unbedingt verhindern müssen! Denn dieses sehr schöne Naturerlebnis würde verloren gehen! Aus meiner Sicht gibt es dort bereits mit der Bootsanlegestelle und dem Campingplatz genug Torismusgelegenheiten. Die Natur hat sich in dreißig Jahren auf wunderschöne Weise zurückerobert, was der Mensch Ihr einst genommen hat. Wir, die Grünauer und Ihre Gäste geniessen gerade in diesem schönen Sommer, das miteinander von Stadt und Natur! Soll das nun zu Ende sein? Wollen wir als Familien mit unseren Kindern, die in der Stadt aufwachsen, dieses miteinander nicht erhalten? Könnte dieses kleine Paradies erhalten bleiben, wenn dort 170 Ferienhäuser und Hotels gebaut werden sollen? Wo sollen wir dann eigentlich hingehen? Müssen wir dann im Sommer etwa Schwimmhallen besuchen? Ich denke, es würde die Attraktivität unseres Grünaus erheblich beschädigen. Ich möchte das der Stadtteil auch in Zukunft durch Familien deutlich belebt wird und unser Kulki ist ein wichtiger Bestanteil meiner Stadtteilpolitik die ich verfolge. Denn der Stadtteil leidet darunter, das die Ratsversammlungsmitglieder die für Grünau im Rathaus sitzen, nicht ausreichend an Sie im Stadtteil denken. Meistens geht es um Parteipolitik und nicht um die Menschen. Es hat sich bereits eine Interessengemeinschaft zum Schutz des Kulkwitzer See gegründet. Für mich gehen die Forderungen allerdings nicht weit genug. Ich lehne jegliche Veränderungsvorstellungen ab, die nicht ausschließlich zur weiter Entwicklung des Naherholungszentrums für uns Bürger dienen. Warum tut man dies denn nicht? Ein Spielplatz und Volleyballplatz für unsere jüngere Generation? Kleine Schritte große Wirkung!
Es grüßt Sie…
Markus Kowollik

