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Ist Grünau der Sparesel der Stadtverwaltung???

März 9th, 2010

Liebe Mitbürger,

am  4.März wurde in der Völkerfreundschaft die neuen Sparmaßnahmen im ÖPNV der LVB vorgestellt.  Unter dem Zwang der Stadtverwaltung immer weiter zu sparen, hat es uns hier in Grünau getroffen. Die Straßenbahnlinien 2 und 8 sollen nun verkürzt werden. Die Linie 2 fährt dann nur noch bis Grünau Süd und Linie 8 wird bis Grünau Nord verkürzt. Hier angeführt wird, das die Buslinien die über die Endstellen Lausen und Miltiz verkehren dies ausgleichen werden.

Aus meiner Sicht sind dies, ein folgenschwerer Fehler und eine fatale Entscheidung.

Schon im Berufsverkehr und Schülerverkehr sind beide Linien stark besetzt. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen dies versichern. Nach dem die Stadtverwaltung hier Schulen immer weiter fusioniert hat und somit der Schulweg auf die Schiene verlegt werden musste, sind alle nun gezwungen sich in die Busse zu quetschen. Ein weiteres Problem stellen die Bushaltestellen dar, denn längst nicht alle sind Barriere frei  ausgebaut und werden so ein großes Problem für unsere mobilitätseingeschränkten Mitmenschen. Als hätten sie nicht schon genug Probleme mit den alten Tatra Straßenbahnwagen, die ein Barriere freies Einsteigen nicht möglich machen. Die Ursache liegt klar auf der Hand, die fehlenden Investitionsmittel der LVB. Dieses kommunale Unternehmen wird immer weiter, durch die Stadtverwaltung kaputt gespart!

Wir in Grünau sollen nun, für einen weiteren Schritt der Investitionsmittelstreichung der Stadtverwaltung bei den LVB, die leitragenden sein.Stadteilpolitisch ein weiterer Hinweis, das Grünau in der Ratsversammlung nicht wirklich vertreten ist. Nach dem Schulen fusioniert, Jugendfreizeitreffs geschlossen wurden, ist jetzt der ÖPNV dran.

Ich frage mich,

  • Welche Familie zieht in unseren Stadtteil wenn keine Schule mehr in der Nähe ist?
  • Welche Familie zieht in unseren Stadtteil wenn es keine Freizeittreffs für Ihre Kinder gibt?
  • Welche Familie zieht in unseren Stadtteil wenn der ÖPNV zur Kampfzone von jung und alt wird?

Ich denke Stadtteilpolitisch ist das eine Katastrophe! Ich bin im Kommunalwahlkampf  im vergangenen Jahr gefragt worden, welches Stadtteilprofil für Grünau ich befürworte. Sollte es ein Bildung und Innovationsstandort, ökologische Modellsiedlung oder ein Kunst, Kultur und Sportstandort werden? Ich hab mich dafür Ausgesprochen das eine Symbiose aller drei Möglichkeiten erreicht werden sollte!

Inzwischen frage ich mich,

  • Ein Bildungsstandort  wenn Schulen fusioniert werden und manche WK`s keine Schule mehr haben?
  • Ein ökologischer Standort, wenn der ÖPNV verschlechtert wird und als Konsequenz mehr Fahrzeuge auf der Straße fahren?
  • Ein Kunst, Kultur und Sportstandort, wenn die Sozialfreizeitreffe für die Jugend geschlossen werden?

Ich weiß eigentlich gar nicht warum ich hier eine Stellungnahme abgegeben habe.

Statt die Schulen zu sanieren und zu Vorzeigeschulen zu entwickeln, werden sie geschlossen oder die übrig bleiben warten vermutlich weitere Jahrzehnte auf eine Sanierung.

Statt den ÖPNV zu verbessern, durch Erneuerung der Gleise, barrierefreie Haltestellen zu bauen und barrierefreien Einstieg zu gewährleisten, wird die Straßenbahn lieber zum ewig langsam fahren gezwungen oder eben einfach weggespart.

Statt die Jugendfreizeittreffs den Bedürfnissen der Jugend anzupassen, um so Ihre kulturelle Entwicklung zu fördern, wurden diese geschlossen.

Im Gegenzug bauen wir Kongresshallen die nur wenigen nutzt, erfinden wir ein erheblich kostenintensives Godwanaland oder stopfen erhebliche zusätzliche Finanzmittel, in bereits doch deutlich ausgestatteten Kulturträger der Stadt. Auch im Freistaat, gönnt man sich einen Tunnel mit über eine Mrd. Euro!

Ich bin gespannt zur entscheidenden Ratsversammlung, wer dieser stadtteilpolitischen Katastrophe beim ÖPNV seine Stimme geben wird! Die Linke interessiert mich hierbei am meisten, denn sie propagierten im Kommunalwahlkampf 2009 „Ein lebendiges Grünau ist unser aller Anspruch“. Nun wie ehrlich dies gemeint war, konnten wir ja bei der Zustimmung zur Schulfusion, zur Schließung des Jugendfreizeittreffs OFT Olympic bewundern. Auch wird spannend sein, wie sich meine kommunalpolitische Vereinigung und unser Fraktionspartner im Rathaus entscheidet. Ich werde Ihnen davon berichten!

Es güßt Sie… Ihr Markus Kowollik

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Sie suchen für Ihr Kind noch ein Ausbildungsplatz? Sehen sie hier:

Januar 26th, 2010

Ab dem 01.August 2010 sind noch Ausbildungsstellen in Leipzig und Umgebung frei. Ein Klick, alle im Blick…

Ausbildungsplatzbörse

Alexander Schipulle erwartet euch!
Ausbildungsmanager
Email: schipulle@agricola-institut.de

Ich wünsche viel Erfolg!

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Warum gibt es keine Schuluniformen?

Januar 6th, 2010

In den USA gibt es sie, in Großbritannien, Japan, in Frankreich und vielen anderen Ländern: in Deutschland aber gilt sie als reaktionär, vorsintflutlich oder Ausdruck der verpönten Autorität. Dabei ist sie genau das nicht:

Schuluniformen geben dem Kind mehr Selbstsicherheit, lassen persönliche Qualitäten über die finanziellen Mittel der Eltern treten.

Interessanterweise sind die Ergebnisse bei den immer mal wieder stattfindenden Befragungen der Schüler eindeutig: die Schuluniform ist erwünscht. Nur einzuführen traut sich sie keiner.

Ist es heute so, dass, abgesehen von den teilweise geschmacklosen oder Anstandslosen Bekleidungen der Schüler, diese von anderen schief angesehen, nicht in die Gruppe aufgenommen oder gar beraubt werden, wenn sie sich nicht so kleiden, wie es Mode und Trend vorgeben, können die Schuluniformen hier wahre Wunder bewirken: auch arme Kinder werden integriert, die persönlichen Charaktermerkmale treten in den Vordergrund. Eine zutiefst soziale Wirkung der Schuluniform allein macht diese schon sinnvoll. Kann damit nicht die Disziplin im Klassenverband zunehmen und ein positiver Korpsgeist, ein Gemeinschaftsgefühl entstehen? Ich denke, die doch darauf zurück zu führende Ausgrenzung kann damit aufgehoben werden und das wirkliche Leistungspotenzial der Schüler und Schülerinnen erreicht werden!

Doch welcher politisch verantwortliche hat den Mut, dies auch so zu sagen und durchzuführen?

Es grüßt Sie… ihr Markus Kowollik

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Fortbestand der sächsischen Freien Radios nicht gewährleistet!

Dezember 22nd, 2009

Pressemitteilung, 21. Dezember 2009 von Radio Blau

Radio BlauFortbestand der sächsischen Freien Radios nicht gewährleistet
!

Die Verhandlungen zwischen den sächsischen Freien Radios und Apollo Radio sind endgültig gescheitert.

Damit ist auch der „sächsische Sonderweg“, der 2004 unter Mitwirkung der Sächsischen Landesmedienanstalt geschaffen wurde, nicht mehr gangbar. Dieser Sonderweg sieht vor, dass die Sende- und Leitungskosten der Freien Radios durch den kommerziellen Mantelanbieter Apollo Radio gezahlt werden.

Das heutige Gespräch wurde vom Präsidenten des Medienrates, Professor Kurt-Ulrich Mayer moderiert, der die Interessen der Privatradioanbieter scheinbar mehr im Blick hat, als die der ehrenamtlich engagierten RadiomacherInnen.

Der Kompromissvorschlag der Freien Radios, die Primetime-Sendezeit von 18 bis 19 Uhr an Apollo Radio für die privatwirtschaftliche Vermarktung abzugeben, wurde abgelehnt.
Die Freien Radios wollen sich nicht auf ein reines Nischenradio reduzieren lassen, das erst in den in den späten Abendstunden ab 20 oder 21 Uhr sendet.

Außerdem wäre Apollo Radio maximal für ein weiteres Jahr bereit gewesen, mit ihnen zu kooperieren. Die Vertagung des Problems auf ein weiteres Jahr rechtfertigt in keiner Weise ein Aufgeben der Sendezeit in den frühen Abendstunden und damit den Verlust wichtiger Zielgruppen“, sind sich die Vertreter der Freien Radios einig.
„Damit muss sich die Sächsische Landesmedienanstalt die Frage gefallen lassen, ob sie in der Sicherung der Meinungsvielfalt in Sachsen versagt hat. Ein grundsätzliches Verständnis für die Anliegen Freier Radios scheint nicht zu bestehen, wenn privatwirtschaftliche Interessen bedient werden sollen.“, sagt Andreas March, Vorstand von Radio Blau.

Das Scheitern der heutigen Verhandlungen hat für die sächsischen Freien Radios harte Konsequenzen. Sie sehen einer unklaren Zukunft unter verschärften Bedingungen entgegen. „Wir können uns die Finanzierung der Sende- und Leitungskosten aus eigener Tasche einen oder vielleicht zwei Monate leisten. Für eine längere Zeit sehe ich schwarz“, sagt Daniel Ott, Vorstand von Radio T.
Somit haben die kommerziellen Anbieter ihr Desinteresse an einer Lösung unter Beweis gestellt. Ott weiter: „Das sollte nun auch den Abgeordneten des sächsischen Landtages zu denken geben. Dort wird bald über ein neues Mediengesetz beraten, das die Finanzierung des Freien Radios durch die Landesmedienanstalt regeln muss.“

Es ist bedauerlich, dass diese Verhandlungen erneut gescheitert sind. Ich werde ,nach dem WIR nun geduldig diese Beratung abgewartet haben, erneut um Hilfe im Rathaus bitten und hoffe das unser Kulturbürgermeister Herr Faber ( die Linke ) dieses mal bereit ist zu antworten.

Es grüßt euch… Markus Kowollik

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Kulturbürgermeister Faber drückt sich um Hilfe für Radio Blau!

Dezember 16th, 2009

Radio freiLeider hat die Einwohneranfrage von heute nicht den gewünschten Effekt erreicht.

Mit der Belehrung es handle sich hier nicht um keinen freien Kultursender sondern ein „Bürgerradio“   und man sollte die „nächste Sitzung am 21.Dezember mit dem Präsidenten der SLM abwarten“ wies der Kulturbürgermeister Faber (die Linke) die Zuständigkeit erst einmal von sich.

Auf die zweite Frage antwortete er gar nicht. Bedauerlicherweise ist klar, dass hier der Freistaat Sachsen zuständig ist und solange es keine endgültige Entscheidung gibt auch ich abwarten muss.

Im Gespräch mit einem Vertreter von Radio Blau habe ich versichert, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist. Sollte es zu keiner positiven Entscheidung an dem  21. Dezember kommen, werde ich die zweite Frage dem Kulturbürgermeister Faber in der kommenden Ratsversammlung  erneut vorlegen.Desweiteren werde ich mit den Stadträten meiner kommunalpolitischen Vereinigung  prüfen welche Möglichkeiten durch sie möglich sind.

Durch das Gespräch mit dem Vertreter von Radio Blau wurde auch deutlich, das die verantwortlichen im Freistaat Sachsen, diese schwierige Situation des Senders aussitzen wollen. Mehrere Anfragen an den Leipziger Landtagsabgeordneten Robert Clemen (CDU) bleiben bis heute unbeantwortet.

Das bedeutet, dass wir alle, die für Radio Blau kämpfen,  gefordert sind diesen unhaltbaren Zustand weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. Am 22.Dezember werde ich auf unsere Stadträte zugehen und euch weiter informieren.

Es grüßt euch… Markus Kowollik

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Rettet die Stadtverwaltung Radio Blau???

Dezember 11th, 2009

Liebe Mitbürger,

Radio freinach der aktuellen Stunde, am vergangenen Mittwoch im Landtag wird immer deutlicher, dass niemand in Verantwortung bereit ist, sich für unser Freies Radio ein zu setzen. Mit den Aussagen des Leipziger  Landtagsabgeordneten Gemkow (CDU) ist klar geworden, dass die erfolgreiche 15 jährige Geschichte dieser freien Sender im Stich gelassen werden soll. Meine Vermutung, dass sich die Staatsregierung aus der Affäre ziehen möchte ist eingetroffen. Dennoch hoffe ich, dass die Verantwortlichen in der Kulturstadt Leipzig doch noch eine Verlängerung ermöglichen. Deshalb habe ich eine Einwohneranfrage an den Oberbürgermeister geschrieben. Diese wird am 16.Dezember, gegen 17 Uhr im neuen Rathaus öffentlich beantwortet.

Hier die Einwohneranfrage:

Sehr geehrter Oberbürgermeister Jung,

seit einigen Wochen kämpfen viele Bürger der Stadt, gemeinsam mit dem freien Kultursender Radio Blau um dessen Rettung. Leider verdichten sich die Informationen dafür, das dessen fortbestehen in Gefahr ist. Es geht hier um die Leitungskosten auf der UKW Frequenz, die vom bisherigen Betreiber Apollo Radio ab dem 1.1.2010 nicht mehr getragen werden. Hier von sind drei freie Radiosender der drei größten Städte Sachsens ( Leipzig, Chemnitz, Dresden ) betroffen.

Daher hier meine Fragen:

Wurde durch das Kulturdezernat mit den verantwortlichen Medienstellen Kontakt aufgenommen um das fortbestehen von Radio Blau zu sichern und welche Ergebnisse sind zusammen getragen worden?

Besteht die Möglichkeit eines Verbundes der drei Kulturbürgermeister diese Kosten zu teilen, damit die Leitungskosten über einen Zuschuss für ein Jahr gesichert werden können, um nach einer neuen Lösung wie Sponsoring zu suchen?

Mein Ziel ist es, die Leitungskosten für ein Jahr abzusichern, damit Zeit bleibt nach einer neuen Lösung zu suchen. Es wäre wichtig, das alle die für Radio Blau kämpfen, am 16.Dezember Gesicht zeigen. Ich hoffe, dass der OBM dieses Stück Kultur in Leipzig wenigstens für ein Jahr unterstützt.MitMachPolitik Markus Kowollik

Mitschnitt der Debatte im Landtag

Hintergründe

epetition

Presseinformationen

Es grüßt euch… Markus Kowollik

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Warum haben wir zu wenige Kinder?

Dezember 2nd, 2009

Das Kindeswohl wird alleine auf mehr finanzielle Möglichkeiten reduziert bzw. auf Bildung, Ernährung und Betreuung. Dies ist logisch, da ja durch mehr Bildung die Kinder auf den späteren Eintritt in die Erwerbsarbeitswelt vorbereitet werden und dort entsprechende Chancen haben sollen.

In diese Kerbe schlagen auch diejenigen Eltern, die aus Sorge vor der Chancenlosigkeit der Kinder diese bereits in jungen Jahren zum nächsten Genie entwickeln wollen.

Zum einen werden so die Kinder aus Angst vor allen möglichen Gefahren in Watte gepackt, zum anderen sollen sie möglichst früh bereits einem Konkurrenzkampf und der Bildungskette zugeführt werden.

Dazu kommt, dass Überlegungen, wie allgemein das Familienwohl gefördert werden könnte/müsste, unweigerlich auch zu der Frage, inwiefern die Regierungen hier in den letzten Jahren nicht nur versagt haben, sondern auch dazu beigetragen haben, dass Großfamilien kaum mehr existieren. Die extremen Anforderungen der Leistungsgesellschaft haben nicht nur Großfamilien zersplittern lassen bzw. diese verhindert, sie führen auch zu weniger Zeit für die Kinder, durch Überstunden und durch geringe Löhne ausgebrannter Eltern, die versuchen, den ebenfalls steigenden finanziellen Anforderungen noch nachzukommen.

Nicht zuletzt sorgt so auch das Umfeld, dass viele Kinder per se als asozial ansieht und notleidenden Eltern nicht unter die Arme greift, sondern ihnen noch zusätzlich in den Rücken fällt, dafür, dass es Kindern an dem fehlt, was bei der Diskussion bisher wenig bis gar keine Erwähnung findet: Wärme, Nähe, Zuwendung, Verständnis, Vertrauen und Liebe.

Stattdessen aber finden sie eine Umgebung vor, in der finanzielle Probleme, fehlende Familien- und Infrastrukturen, immer weiter zurückgefahrene Leistungen für sie bei steigenden Kosten sowie Kinderfeindlichkeit stark zunehmen.SpielplatzEgal ob der Kinderwagen, der kurzfristig im Treppenhaus parkt, stört oder die spielenden Kinder auf dem Spielplatz (sofern noch vorhanden) – Kinder sind für viele eher ein Hindernis, wenn es beispielsweise um die Immobiliensuche geht oder um einen Arbeitsplatz. Hier müsste insbesondere die Politik einmal damit aufhören, die Bevölkerung durch immer stärker werdendes Unterschicht/Oberschicht-Denken zu spalten, müsste aufhören, unter dem Deckmäntelchen des selbstgerechten Wahrheitsverkünders immer wieder Beiträge durch die Medien zu hetzen, die nur dazu geeignet sind, noch mehr Zwietracht unter der Bevölkerung zu sähen. Den Medien käme die Aufgabe zu, etliche Aussagen so kritisch wie möglich zu betrachten.

Es gäbe viele Möglichkeiten, den Kindern mehr Chancen zu bieten. Zum einen sind dort sicherlich Aspekte wie gemeinsames Frühstück und Mittagessen in Schulen/Kindergarten, Lehrbücher, die kostenfrei ausgegeben werden, freier Eintritt in Museen, Schwimmbad usw. – doch fernab dieser praktischen Erwägungen ist vor allen Dingen wieder ein Umfeld wichtig, dass es Kindern ermöglicht, Kinder zu sein. Ohne Stöckelschuhe mit sechs Jahren, ohne Hysterie, wenn sich das Kind einmal eine Stunde lang nicht per Handy meldet, ohne Antibiotika en Masse bei der kleinsten Schramme und ohne die Ansicht, dass jemand mit mehr als einem Geschwisterchen schon in einer asozialen Familie lebt. Hier wäre die Politik tatsächlich gefragt. Doch hiervon ist die Politik auf allen Ebenen weit entfernt. In Sachsen reicht es nicht einmal für ein Stück Obst…

Hilfe erhalten Sie als Familie bei Familienfreund in Leipzig!

Es grüßt sie… Ihr Markus Kowollik

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Wohnungsangebote in Leipzig, auch für Studenten WG´s!

Dezember 1st, 2009

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Zimmer-

Angebote für Studenten

In WG – Umgebung

Wo? Täubchenweg  77

Wann? Ab sofort!

Wie groß? 16,00 m² – 21,00 m²

Wie Teuer? 160,00 € – 200,00 €/Monat

Objektbeschreibung: Die Zimmer befinden sich in einem MFH, sind abgeschlossen, haben Fernseh- und Telefon- Anschluss, Bad und Küche werden gemeinsam genutzt wobei Mann und Frau getrennte Bäder haben.

Eine zentrale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist in unmittelbarer Nähe vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten sind nebenan. Über die direkte Anbindung mittels Straßenbahn und Bus (Haltestelle Breite Str.) ist das Erreichen der Innenstadt und der Universität in wenigen Minuten möglich.

Die Zimmer können ohne Aufpreis möbliert werden!

Weitere Wohnungsangebote

Eisenbahnstraße, Karl-Liebknechtstraße, Kirschbergstraße, Kochstraße und viele weitere auf Anfrage.

Wann? Ab sofort!

Wie groß? bis 100 m²

Wie Teuer? 3,85 €/m2/Monat bis 4,50 €/m²/Monat

Objektbeschreibung: Die Wohnung befinden sich alle in zentraler Lage, haben eine sehr gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz (Straßenbahn, Bus, S-Bahn), HBF, Uni und Innenstadt sind schnell erreichbar. Für alle angebotenen Wohnungen besteht eine schnelle und unmittelbare Erreichbarkeit zu Einkaufsmöglichkeiten, Arzt, Schulen, Kitas, usw. Zum Teil werden in verschiedenen Objekten die Einzugsrenovierungen vom Vermieter, gegen Vorlage der Rechnungen, übernommen.

Besichtigungen kurzfristig möglich, auch am Wochenende. Rufen Sie uns an!

Büro Leipzig
Auguste-Schmidt-Straße 18
04103 Leipzig

Tel: 0341 / 14 93 944
Fax: 0341 / 14 96 95 53

E-Mail: info.ms-immobilien@web.de

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Der Soziale Kahlschlag!

November 28th, 2009

Liebe Leser,

Heute stelle ich einen Gastbeitrag meines Vereinsfreundes Roberto Zenker für Sie zur Ansicht….

Die Risse in der Gesellschaft werden immer sichtbarer und auch ich mache mir große Sorgen um die jungen Menschen- unsere Zukunft!

aber lesen Sie selbst

Der Soziale Kahlschlag!

Die neue Bundesregierung „Schwarz – Gelb“ hält was Sie vor den Wahlen versprochen hat. Die Gutverdiener entlasten, die Armen gehen uns nichts an. Hurra schwarz ist die Seele und gelb der Guido. Die Regierung erzählt den Armen unseres Landes die Kassen sind leer und den Gut- und Besserverdienern, dass noch ein bisschen zu machen ist. Das erinnert sehr an Honeckers Spruch „Aus den Betrieben ist noch mehr rauszuholen“. Wohin soll das noch gehen?

Da wird im neuen Koalitionsvertrag ausgehandelt, dass der Vermögensfreibetrag für Hartz IV – Empfänger angehoben wird. Ja wo sind wir denn? Welcher Hartz IV–Empfänger hat so viel Geld, dass ihn dies interessieren könnte?

Im Gegenzug wird aber darüber gesprochen, dass die Kosten für Unterkunft und Heizung bundeseinheitlich pauschalisiert werden sollen. Sollen die mal machen! Das klingt nach Sozialismus, aber dabei gibt es einen Haken, die Mieten bleiben bzw. sind nicht pauschalisiert. Wer soll dies wieder bezahlen?

Also bleibt nur eins, rette sich wer kann. Oder aber, unsere Justiz kann sich vor Hartz IV–Klagen nicht mehr retten. Auch aus so einer Situation müsste die Bundesregierung gelernt haben, denn Sie haben sich ja kürzlich (20.10.09) vom Bundesrichter Prof. Papier (Präsident des Bundesverfassungsgericht) einige unangenehme Fragen stellen lassen müssen. Die Politik ist mittlerweile wieder dahin zurückgekehrt, wo wir schon mal waren (1989) bzw. wegwollten, nämlich das Volk für dumm verkaufen zu wollen. Achtung liebe Politiker, es gibt auch ein paar helle Köpfchen unter den Hartz IV–Empfängern.

Der schlimmste Hetzer ist in diesem Falle nicht der unwillige oder überdrüssige, sondern so manch einer aus der Vorstandsetage einer großen Staatsbank.

Ein was Gutes hat das Hartz IV–Gesetz, die angeborene Improvisationstärke der Ossis. Dann kommt doch der Verdacht auf, stolz ein Ossi zu sein.

Liebe Politik, das sind wir auch ohne Nationalismus oder Ähnlichem. Stolz ein Deutscher zu sein, dass kann ich nicht. Dazu fehlen mir Mut, Geld und auch die soziale Integration. Wie gern würde ich mir mal wieder ein Konzert anschauen oder außerplanmäßig in den Zoo gehen, ohne ein ganzes Jahr dafür sparen zu müssen. Ins Konzert könnte ich ja gehen, aber ich habe die Klamotten nicht. Also geh ich nicht, denn sonst bin ich ja wieder der Ausgegrenzte. Alle würden mich blöd anschauen und ich würde mitleidsvolle Blicke erhaschen bzw. fragende: „Was will der denn hier?“. Nee, Schuster bleib bei deinen Leisten, kämpf dich durch und wenn es sein muss auch gegen Windmühlen.

Ich hoffe nur, dass es den Kindern, welche jetzt geboren werden, anders ergeht.

Zweiklassengesellschaft Hurra – ob mit Gesundheit oder Kleiderspende. Der Dumme ist immer der Arme. Roberto Zenker

Ihr Roberto Zenker

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Sparen im Stadthaushalt und Umweltschutz geht in Leipzig nicht?

November 17th, 2009

Liebe Mitbürger,

im aktuellen Haushalt der Stadt fehlen gut  10 Millionen Euro. Wenn man jedoch näher hinschaut lassen wir auch viele Möglichkeiten zum Sparen verloren gehen. Heute möchte ich Ihnen dafür ein Beispiel aufzeigen wo man mit Energieeffizienz  und Umweltschutz im Stadthaushalt sparen kann.

Vor einem Jahr startete der Caritasverband Leipzig e.V. ein Projekt mit dem Namen „Stromsparcheck“. In diesem Projekt wird  nicht nur gespart und Umweltbewusstsein gezeigt sondern für  9 Langzeitarbeitslose eine sinnvolle Beschäftigung geschaffen.  In der Projektbeschreibung ist der Einsatz beim Kunden genau definiert. So werden in  im Stromsparcheckprojekt Bedarfsgemeinschaften im Hinblick auf die sparsame Verwendung von Energie- und Wasserkosten beraten.

Nach einem Jahr ist erfreulicherweise zu vermelden, dass bereits 231 Bedarfsgemeinschaften beraten worden sind und je Haushalt eine Ersparnis von 119 Euro pro Jahr erzielt werden konnte. Die in der Arge  zusätzlich anfallenden Kosten müssen nun nicht mehr vom Steuerzahler getragen werden.

Bei einer näheren Beleuchtung ist festzustellen, wenn bei den aktuellen 46406 (Okt 2009) Bedarfsgemeinschaften, die in ALG II stehen, dieser Stromsparcheck angewandt werden würde, hochgerechnet ein Betrag von  5.522.314 Euro jährlich eingespart werden könnte. Wichtige andere Projekte wie, die weitere Sanierung von Kitas und Schulen könnte ermöglicht werden.

Auch für Sie in den Bedarfsgemeinschaften bringt das Vorteile, im Umweltbewusstsein der Vorreiter zu sein und die Caritas belohnt jeden Teilnehmer mit einer Energiesparlampe und einer energiesparenden  Steckdosenleiste. Hinzu kommt das dieses Angebot für Sie kostenfrei ist.

Anlässlich des ersten Geburtstages des Stromsparcheck können Sie sich zum Tag der offenen Tür am 1.Dezember  in der Caritas in Grünau informieren und anmelden.

Caritas Stromspar-Check
Alte Salzstraße 62
04209 Leipzig

Telefon:  (0341) 9 74 17-67
Fax:       (0341) 9 74 38-56
eMail:      stromspar-check@caritas-leipzig.de

Fazit ist, es gibt Möglichkeiten zu Einsparungen im Stadthaushalt zu kommen und beim Umweltbewusstsein nicht nur auf  teure Werbekampangen  zu setzen.

Es grüßt Sie…  Ihr Markus Kowollik

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